Schöne Sätze

Ich mache mir selten Notizen bezüglich all der sprachlichen Verirrungen, die ich in Aufsätzen lese – manchmal aber eben schon. Das macht ja wohl jeder Deutschlehrer.

Da ich grad mein Google-Docs-Konto ein wenig aufgeräumt habe, sind mir folgende Überbleibsel untergekommen. Thema der Erörterung:

Gründe für die Beliebtheit von Handys  bei Jugendlichen und Probleme, die daraus entstehen können

Meiner Meinung nach bin ich dafür, da ich finde, dass Handys dazu gehören.

Meine Meinung zu dem Thema ist, dass ich selber viel mein Handy benutze und ich meine Handy auch sehr billig gekauft habe. Deshalb verstehe ich, warum Handys bei jungen Leuten so beliebt sind.

Ein weiterer negativer Aspekt aus der Gesundheitlichen Belastung durch Handys ist man durch Handys auch ständig unter Überwachung.

Durch ihre viele Nutzung des Handys verlieren junge Leute ab und zu den Überblick über ihre Nutzung, also was sie getan haben wo sie was getan haben was Betrüger ausnutzen indem sie viel Werbung und kuriose Briefe schreiben wo sie mit billigen Angeboten oder mit Rechnungen die jungen Leute, die aus Angst oder Unwissenheit heraus handeln, Geld abzuknöpfen.

Gegen den Besitz eines Fernsehers sprechen zuerst einige persönliche Gründe. Dazu gehören die Familie und seine Freunde, für die man ohne diese Geräte mehr Zeit infestifizieren kann.

2 Antworten auf „Schöne Sätze“

  1. Die Sätze hätten auch von meinen sein können. Ich habe natürlich auch eine Liste solcher Sätze. Irgendwann will ich auch mal etwas damit anfangen – systematisieren Fehelrananlyse und so. Das geht vom einfachen Schreibfehler:

    „Immer häufiger liest man in der Zeitung Artikel über Models, die während einer Modenschau zusammen brechen.“

    bis zu fehlenden logischen Zwischenschritten in der Oberstufe:

    „Den ganzen Text hindurch häufen sich Parataxen. Im ersten Teil bestehen diese Sätze teilweise nur aus einem Adjektiv, wodurch die bedrückte und unsichere Stimmung des Sohnes hervorgehoben wird.“

    (Mir fehlt: was hat das eine Adjektiv mit der bedrückten Stimmung zu tun. Genauso könnte man argumentieren, dass mehrere Adjektive zu bedrückter Stimmung führen, oder Hypotaxen.)

    1. Bei meiner Qualität von Schreibfehlern stumpfe ich langsam ab, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann, wie man so was schreiben kann – ich lese doch im Kopf meine Sätze mit, die ich schreibe…so naiv bin ich jedenfalls.

      Diese Sprachanalyse (meine Frau meint, mit solchen Beispielen wie bei dir, könnte sie das Haus tapezieren) machen wir an der Realschule nicht so vertieft, weil einfach das Textfundament fehlt, um wirklich eine fundierte Analyse zu machen – ans solchen Beispielen merke ich aber, dass auch das Gym irgendwie nur mit Wasser kocht – also die Schüler dort. Aber beide Schulartparteien neigen dazu, Sachen auswendig zu lernen und dann wirklich zusammen zu brechen – leider in die Schulaufgabe hinein.

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