Ein Androide im Haus

Ich weiß, ich bin wenig dogmatisch. Meine Frau meint manchmal auch in diesem Zusammenhang, ich sei wurschtig. Und das meint sie selten als Kompliment.

Nunja, daher war meine Entscheidung, das neue iPhone 5 nicht in die Familie aufzunehmen, recht leicht gefasst. Ich habe nur die ersten Reviews gelesen und es war klar, dass das nix mehr wird. Keine Neuerungen, die wirklich interessant wären. Das Design nicht wirklich innovativ.

Das Fehlende fand ich im Galaxy S3, das ja schon seit Längerem auf dem Markt ist.

Dennoch soll das hier keine technische Rezension werden. Das neue Handy ist spannend, das neue Betriebssystem ohnehin. Ich habe wieder viel Frickelei vor mir. Der Bildschirm ist größer, das Handy flacher und anschmiegsamer. Es gibt viele gute Funktionen von Haus aus, die ich am iPhone nur mit Jailbreak bekomme. Mir am wichtigsten ist der schnelle Zugriff auf GPS, Wlan, Bluetooth, 3G – also das An-/Abschalten dieser Sender/Empfänger.

Interessant aber, daher dieser Eintrag, welche Apps ich für den Androiden mit übernommen habe. Die kleinen Helfer, die ich nicht missen will.

1. Alle Apps der Sozialen Netzwerke: Facebook, Flickr, Instagram, Google+, Twitter; dazu die entsprechenden kostenlosen Messaging-Apps von Viber und WhatsApp.

Pinterest teste ich grad, ist aber nur mäßig interessant und nicht intuitiv genug für mich.

2. „Sport“-Apps: Golfshot GPS, nextbike, runtastic Pro, komoot.

Golfshot ist ein ziemlich praktikables App für die Scorecard. Die GPS-Variante kann Satellitenaufnahmen der Fairways anzeigen und z.B. auch Entfernung vom Standpunkt zum Grün. Letzteres ist bisher (getestet auf vier Plätzen) überraschend genau.

Mit nextbike kann ich in verschiedenen Großstädten Fahrräder des entsprechenden Anbieters ausleihen, bzw. die Ausleihstandorte finden. Das funktionierte bisher super in Nürnberg, Berlin und Hamburg.

Mit runtastic und komoot wird gewandert und gelaufen.

3. Multimedia-Apps: xbmc Remote, DS audio, DS file, Sonos, Spotify.

xbmc Remote ist zentral zur Steuerung von XBMC auf meinem Apple TV – ich mag die iPad Version aber lieber. Die DS-Apps erlauben den Zugriff auf meine NAS. Sonos steuert den entsprechenden Multimediaplayer.

4. Büro/Schreibtisch-Apps, die üblichen Verdächtigen: Evernote, Dropbox, SafeSync, Instapaper, Flipboard, WordPress-App, Google-Reader, Drive.

Das Schöne an vielen Apps auf dem Samsung ist, dass mit ihnen sogenannte Widgets kommen. Kleine Module, die ausgewählte Informationen anzeigen, ohne dass man die App starten muss. Im Beispiel rechts das Evernote-Widget oben.

Achja: SafeSync ist die deutsche Dropbox-Variante, also mit Servern in Deutschland.

5. Apps, die ich neu entdecke

AirDroid – eine App, die es ermöglicht, vom iMac aus per Browser auf die Inhalte meines Handys zuzugreifen. Schon allein das im Vergleich zum umständlichen iTunes-Syncen eine enorme Erleichterung.

CamScanner – ein Programm, mit dem man Zeitungsartikel/Fotos etc. „scannen“ kann. Dabei wird das Bild in eine optimierte PDF-Datei umgewandelt, die wiederum weiter archiviert oder versendet werden kann. Es gibt sicher mehr, aber ich teste grad noch rum. Gibt es ähnlich auch für iPhone – ich habe das Gefühl, dass hier die Qualität etwas besser ist.

6. Etwas, was ich total geil genial finde.

Screenshots auf dem Galaxy – funktionieren so, dass man mit der Handkante von links nach recht oder umgekehrt über das Display fährt.

Ok, ich bin ein Spielkind.

Hier der Screenshot zu Airdroid, vom iMac aus gesehen.

7. Danke Markus, Danke Christian – für eure Tipps und euer Zureden :).

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