Brain-Dump 2019-04-28-Sonntag

Nachgereicht – vergessen zu veröffentlichen

Regenwetter

Gerade den Golftermin abgesagt, draußen rauscht der Regen, den ich schon lang vermisst habe. Schade ums Golfen, aber es liegt auch noch Arbeit an. Letzter Tag der Ferien, nicht der glücklichste Tag im LehrerSchulleiterleben. Der Blick jetzt aus dem Fenster meines Arbeitszimmers zeigt Richtung Osten. Ich mag das Leben auf dem Land. 38 Jahre meines Lebens war ich in der Stadt, dann 8 Jahre im Dorf, jetzt, so sage ich scherzhaft oft, seit drei Jahren im Wald.

Schulleiterfortbildung

In der letzten Woche war ich auf der dritten Woche Schulleiterfortbildung des Kurses B in Dillingen.

Einer der vielen witzigen Umstände dabei ist, dass diese Fortbildungen ja quasi „on the Job“ liefen. Das heißt, man tritt das Amt an und wird dann dafür fortgebildet. Für mich – und andere – ja noch witziger: Man übt das Amt schon ein halbes Jahr vorher kommissarisch aus, tritt es dann offiziell an und wird dann fortgebildet. (Witzig, jetzt kann ich schon witzig sagen)

Ausschnitt aus dem Klostergarten des ehemaligen Kapuzinerklosters in Dillingen, in denen das sogenannte Haus C der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung untergebracht ist.

Die Gruppe der 25 (die Zahl schwankte etwas) der letzten Woche war wie immer spannend (20 Männer, 5 Frauen, davon eine Ordensfrau – 2/3 staatliche Schulen, 1/3 kirchlich und kommunal/städtisch). Habe diesmal versucht auch mit denen ins Gespräch zu kommen, zu denen ich in den Wochen vorher eher Abstand gehalten habe. Habe diesmal bei einigen meine Angewohnheit, Menschen immer aussprechen zu lassen bis zum Ende, etwas beiseite gelassen und dann unterbrochen, wenn ich merkte, dass jemand das Dozieren begann.

Mehr noch als die Male vorher habe ich gemerkt, dass jeder einzelne dort seine ganz eigenen Schwierigkeiten mit seinem Amt hat. Aus den manchmal auch nur kurzen Gesprächen heraus war dies zu ahnen. Ich weiß nicht genau, warum mir das grad jetzt auffiel. In einigen kurzen Gesprächen kam auch heraus, dass einige zweifeln, ob dies wirklich der richtige Schritt gewesen ist, in die Schulleitung zu gehen. (Übrigens: Das Geld ist es wirklich nicht. Meine neue Gehaltsabrechnung weist ca. 120€ mehr aus im Vergleich zum Konrektor. Netto.) Neben diesen Zweifeln aber hat jeder so seine eigenen Fronten an seiner Schule. Und ja, die, die am überzeugtesten auftraten sind mir immer wieder suspekt. Aber ich gönne es ihnen.

Mit zweien habe ich grobe Termine für die Pfingstferien ausgemacht. Zum Golfen und zum Austausch. Und für mich auch, um mal wieder neue Ecken von Bayern kennenzulernen.

Über die Themen im Einzelnen muss ich mir allerdings in den kommenden Wochen Klarheit verschaffen. Aktuell bin ich noch am Verarbeiten.

Öffentlichkeitsarbeit an Schulen

Ein Thema, mit dem ich mich gern die nächste Zeit mal befassen würde, war der Punkt Öffentlichkeitsarbeit an und für Schulen. Tobias Schreiner, der Schulleiter der Realschule Gmund am Tegernsee hat dazu am letzten Tag drei Stunden referiert und mich deutlich angeregt dieses Gebiet zu bearbeiten.

Dies lag vor allem daran, dass ich es in seiner Gesamtheit noch nicht so überblickt hatte

3 Antworten auf „Brain-Dump 2019-04-28-Sonntag“

  1. H.war bei Öffentlichkeitsarbeit immer sehr offensiv, mit Stadtteilanzeigern und der SZ vor allem.

    Die ist wichtig, um die eigene Arbeit darzustellen und auch, um Unterstützer und Ehrenamtliche und Verbündete zu gewinnen. H. hatte mit Schulant, Regierung und KM mitunter einen schweren Stand.

  2. Ach Dillingen …
    Vor Zeiten gab es gegenüber der Akademie eine Wirtschaft, die saure Kutteln servierte. Als H. mit seinem Freund im Mai 2018 durch den Ort radelten und H. sich auf eine Einkehr freute, war an der Stelle ein 08/15 Wirtshaus mit dem üblichen griechisch/türkischen Angebot. Der Charme der alteingesessenen Gaststätte war auch weg. The times, they are a changing.

    1. 🙂 Ich glaube, diese Kuttel-Küche hat es Ihnen sehr angetan. Mittlerweile ist es glaube ich, ein Syrer oder jedenfalls etwas, wo Hummus verkauft wird. Der Inder daneben ist aber auch zu empfehlen. Der hat netten Chai.
      Beim vorletzten Mal bin ich an einem Abend bis nach Augsburg gefahren, um ein ordentliches Restaurant zu finden.

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