Tagesende SL 16.06.2020 – Dienstag

Auto. Südliche Strecke Autobahn, zum Testen der aktuellen Situation. A9, A6, A73, meine alte Strecke. Flüssig, die Kreuze immer noch in Arbeit. Fernsehturm wiedergesehen (der alte Standort meiner Schule).

Es regnet den ganzen Tag nicht. Hätte auch das Rad nehmen können. Regenschuhe noch nicht da.

Am Ende der Ferien habe ich übrigens einen Fahrradanhänger eingeweiht zum Einkaufen.


Schule, Phase 4 (Öffnung für alle Jahrgangsstufen) läuft ruhig an. Ich höre und sehe mir keine Pressekonferenzen mehr an. Viel offizielle Post aufgelaufen zum Lesen und Studieren. Ein wenig Unruhe gerade wegen Benotungen, Leistungsmessung – also auch wegen Deutung meiner Infobriefe, die wiederum eine Deutung offizieller Schriebe sind. Ich klappere die Homepages anderer Schulen ab, um zum sehen, ob es irgendein Kollege besser hinbekommen hat.


Erledigte Aufgaben heute:

  • Beurteilung eröffnet, dazu Gespräch
  • Zwei Zwischenbeurteilungen postfertig gemacht
  • Zwei nachgeholte Beurteilungen wieder auf die Liste nach oben geschoben, angefangen sie vorzubereiten
  • Morgens Eltern-Schüler-Gespräch in großer Runde (3xSL, Sozialpädagoge, Eltern, Schüler), unerfreulich und unbefriedigend, am Ende vielleicht ein Weg gefunden, der gangbar ist – ich wieder anfangs zu unbeherrscht und böse, zu sehr die Regeln guter Kommunikation vergessen
  • Telefonat Schulleiterkollege, dem ich gern zuhöre, weil er oft sehr böse ist und im Gegensatz zu mir dies auch ausspricht, jedenfalls unter vier Augen
  • Monatsgespräch Schulleiter-Personalrat, das ich stellenweise noch vorbereitet habe
  • Gespräch Sozialpädagoge
  • Gespräch Schulleitung
  • Anruf im KM, Termin für Abgleich-Gespräch Unterrichtsplanung 20/21 vereinbart: morgen 8:30 Uhr
  • Anruf im KM wegen einer Beurteilung

Erklärungsansatz: Warum ich das hier mache? Purer Exhibitionismus natürlich zum einen. Zum anderen ist mir neulich mal aufgefallen, dass ich Listen abarbeite, in Apps, und dadurch Dinge abhake, worauf die Dinge, die ich tue, verschwinden. Habe gemerkt, dass mich das mit einem komischen Gefühl zurücklässt, weil ich nicht sehe, was ich gearbeitet habe. Plus: So viel, was ich arbeite, steht ohnehin nicht auf meiner ToDo-Liste.

Also habe ich mal mal angefangen es aufzuschreiben. Erst für mich, dann für das hier. Also auch der seltsame Ansatz von Journal-Blogging.

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