#wasmachteigentlichderchef 29.10.

Auto, weil ich Sachen holen und zu meiner Schule bringen musste: Schulbücher und Schachausrüstung.


Erledigte Aufgaben

  • Sachen und Bücher abholen von der alten Schule
  • Lehrprobe als Zweitprüfer abgenommen (2,5h)
  • Postausgang
  • Telefonate: KM und Therapeut eines Schülers
  • Besprechung erweiterte Schulleitung
  • Besprechung Sozialpädagoge
  • Schüler diszipliniert
  • Rundgang Schulhaus, einige Dinge kontrolliert
  • Sitzung mit Personalrat
  • Nachmittags in Ruhe ein wenig Papierkram verschiedenster Art erledigt
  • Leistungsprämie verteilt, mit dem ÖPR besprochen

Gestern habe ich vergessen, Bilder zu zeigen. Die Hintergrundgeschichten dazu kennen Sie ja. Also die Geschichte von Frida Furchtlos und Michel de Montaigne. Blättern Sie mal ein wenig im Buch. Übrigens hat Herr Mess mir mal dankenswerterweise bestätigt, dass das lateinische „Certum nihil esse certi et homine nihil miserius aut superbius“ das bedeutet, was es sollte.

Nichts ist überheblicher und eingebildeter als der Mensch. Das war der Gedanke, den ich festhalten wollte. Übertrieben gesagt, die beständige Erinnerung daran, dass ich als Chef auch „nur“ ein Mensch bin – wie platt. Ich erinnerte mich an die Triumphzüge der Antike:

Ein Staatssklave, der hinter dem Triumphator auf dem Wagen stand, hielt ihm, heißt es, die sonst im Jupiter-Tempel aufbewahrte goldene Eichenlaubkrone (corona Etrusca) über das Haupt und mahnte ihn ununterbrochen: Respice post te, hominem te esse memento („Sieh dich um; denke daran, dass auch du ein Mensch bist“).

aus wikipedia

Ich hatte lange nur diese Idee, ohne Motiv, was sehr nervig ist.

Dann fiel mir, als ich mal durch das Lehrerzimmer ging, eine Kollegin auf, die ein Kinderbuch las. Neugierig ließ ich es mir zeigen und erzählen. Das war die Geschichte von Frida Furchtlos. Von der Gans, die sich nicht vom Wolf, dem Bären und dem Löwen erschrecken ließ. Die, die diese Tiere zu sich einlud, als ein noch viel größeres Tier die drei erschreckte.

Meine Lehre, die ich auch bei der Begrüßung in diesem Schuljahr unter die Kinder brachte: Auch wenn du angeblich so stark bist, gibt es immer was Schrecklicheres als dich und dann brauchst du einen Freund wie Frida, wenn du dich fürchtest.

Oder für Erwachsene: Pump dich nicht so auf.

Und in Bildform

Frida ist so angebracht, dass sie meinen Gegenüber immer anschaut, wenn ich vor ihm stehe.

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