#wasmachteigentlichderchef 16.11.

Fahrrad. Ich bin ja selten sehr pathetisch. Aber

In der Morgendämmerung mit dem Rad in die Dunkelheit des Waldes einzutauchen, ist ein wahrhaft göttlicher Moment.

Schon hell in Nürnberg.

Erledigte Aufgaben

  • Da wir schon gestern am Sonntag die Info über eine infizierte Schülerin bekommen haben, gab es Vorabsprachen, wir fangen an zu organisieren, u.a. ich entscheide schon am Sonntag nach Rücksprache mit den anderen Mitgliedern der SL, auch wenn es mir nicht zusteht, dass die Klasse vorläufig nicht in die Schule kommt, entsprechend unseren Vorerfahrungen mit Anweisungen des Gesundheitsamts
  • Versucht morgens das Gesundheitsamt zu erreichen wegen der Schülerin – vergeblich
  • Unterricht 7. Klasse Geschichte
  • Während des Unterrichts: Sekretärin hat GA erreicht, Stellvertreter, Sozialpädagoge und ich sprechen uns kurz auf dem Gang vor den Klassenzimmern ab
  • Gleichzeitig und sehr spät erfahren wir von einem infizierten Schüler aus einer anderen Klasse, der aber schon letzte Woche nicht vollständig in der Schule war, trotzdem das gesamte Quarantäneprotokoll noch mal
  • Elterninfo schreiben, Quarantänebrief ergänzen
  • Schulhomepage ergänzen, Elterninfo rausschicken
  • Info an Gesundheitsamt, Meldung an Schulaufsicht und KM
  • Stellvertreter informiert KollegInnen, die in Quarantäne müssen, schickt sie nach Hause
  • Sekretärinnen rufen die Eltern einzeln an und informieren sie, gleichzeitig schreiben sie Kontaktlisten für das Gesundheitsamt
  • Irgendwann schauen wir uns nur noch an und lachen, rollen mit den Augen – anders gehts nicht

Unterm Strich: Quarantänemaßnahmen blockieren ein Sekretariat und eine Schulleitung für einen ganzen Schultag.


Mit dem Fahrrad heim. Morgens im Dunkeln losgefahren. Abends im Dunkeln heimgekommen.

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