#wasmachteigentlichderchef 17.11.

Fahrrad.

Kurz vor Austritt aus dem Wald, der Scheinwerfer steht so hoch im Wald, weil es morgens einfach zu dunkel ist und ich sonst die Wegabzweigungen zu spät sehe. Manchmal lasse ich ihn ein Stück noch so hoch auch am Pegnitzgrund, um die Jogger zu blenden (zu erkennen) , die in durchgehend schwarzer Kleidung laufen.

Erledigte Aufgaben

  • erste Stunde Vertretung in 5. Klasse, halte Englisch nach den Vorgaben des Kollegen in Quarantäne (der offenbar viel Vertrauen in mich hat), stelle fest, dass es schwer ist mit Maske den Kindern das „th“ nahe zu bringen
  • Lesen von einigen Anordnungen der letzten Zeit
  • Telefonat Gesundheitsamt, ich hinterlasse meine private Handynummer für die kommenden Wochen und Fälle
  • Schriftliche Überarbeitung des Meldeverfahrens an der Schule
  • Formulieren Elternbrief (Nr. 4 in diesem Jahr, letztes Jahr habe ich es nach meiner Erinnerung auf 17 gebracht, normal sind 6 oder 7)
  • Bestellung von FFP2 Masken in die Wege geleitet für die KollegInnen, weil nach Auskunft von Gesundheitsamt diejenigen KollegInnen, die eine solche tragen, nicht als KP1 (Kontaktperson), sondern KP2 eingestuft werden und entsprechend nicht in Quarantäne müssen (allen ist klar, dass Quarantäne nicht gleichzusetzen ist mit Ferien)
  • Einleitung des Fernunterrichts (Sekretärinnen rufen an und erinnern einzelne SchülerInnen daran, bzw. deren Eltern)
  • Gespräch Verbindungslehrerin über einige Problemfälle
  • Blutdruckmessen im Büro: Seit Tagen stabil, im Normbereich.
  • Telefonat Mensabetreiberin: Belegschaft hat Coronafall, es steht die Quarantäne im Raum – damit würde die Mensa für zwei Wochen ausfallen (wir haben drei Ganztagsklassen); weiterhin scheinen die bisherigen baulichen Maßnahmen in der Mensa zum Infektionsschutz nichtig auszureichen, es bleibt die Frage, wie man nach der Quarantäne verfährt
  • ich greife zu einem seltenen Mittel und schreibe eine Sammelemail an verschiedenen Stellen der Stadt und Schulaufsicht, weil das doch ein mittelgroßes Problem darstellt und wir Hilfe brauchen
  • Suche seit letzter Woche in meinem Büro nach Unterlagen, die ich verlegt habe und die das KM gern möchte

Im Dunkeln morgens losgeradelt, im Dunkeln wieder heimgekommen. Sowohl auf der Hinfahrt wie auf der Heimfahrt viel gegrübelt.

4 Antworten auf „#wasmachteigentlichderchef 17.11.“

    1. Ich arbeite dran. U.a. Durch das Lesen immer wieder neuer Berichte aus München über den Herrn Kater und wie er sich bei euch eingewanzt hat 🙂

  1. Ich bewundere dich echt immer wieder, dass du bei solchen Temperaturen weiter mit dem Fahrrad fährst! Meins steht leider schon länger im Schuppen. Muss mal wieder den inneren Schweinehund überwinden…

    1. Hm, manchmal fällt es schwer, das stimmt. Dann bin ich froh über jede Ausrede, mit dem Auto zu fahren. Aber … wenn ich auf dem Rad sitze ist es halt auch nur anfangs schwer, da geht es viel bergab und der Fahrtwind ist ätzend. Auf der Ebene ist es besser – und nachmittags dann wieder toll, weil ich einfach an der Luft bin. Und es gibt wenig Hindernisse bei der Kälte 😉

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