#wasmachteigentlichderchef 2021-04-15

Auto. Weil halt. Morgen Fahrrad, weil Reifenwechsel, am Fahrrad. Später fahre ich die schon mal vorbei.


Erledigte Aufgaben:

  • gefühlt nix getan, dennoch überraschend, dass ich die zweiten IBU grad einwerfe
  • mal zusammenreißen:
    • Unterrichtsbesuch 1. Stunde, Selbsttest, Mathematik
    • Gespräch über Stunde
    • Rundgang Schulhaus, Räume für den Speaking Test angeschaut, Kollegen angesprochen
    • Anruf aus dem KM
    • Anruf aus der schulischen Vergangenheit
    • versucht schnell eine Serienbriefvorlage für die ASV als Lehrerbestätigung zu erstellen (ging nicht so intuitiv)
    • versucht die Flyervorlagen in Indesign zu öffnen, ging nicht, konnte das Problem nicht lösen
    • Schulleitertagung online
    • zwei Disziplinarausschusssitzungen
    • diverse Gespräche


Eine der wichtigen Sachen, die ich „gelernt“ habe in der Zeit bisher als Schulleiter, ist es, nicht mehr in Panik zu verfallen oder besser gesagt, sie auf Abstand halten zu können.

In den ersten 12-16 Monaten etwa neigte ich oft dazu, nur als Beispiel, morgens zwei Stunden vor dem Wecker aufzuwachen und mich sofort an etwas zu erinnern vom Vortag, bei dem ich versagt oder einen Fehler gemacht hatte, meiner Aufgabe nicht gerecht wurde oder aber einfach ein Dummkopf oder Arschloch war. Und in diese Gedanken fand ich mich ein, zwei Stunden lang und beleuchtete meine klägliche Existenz von allen Seiten.

Heute wache ich zwei Stunden vor dem Wecker auf, gehe pinkeln, leg mich wieder hin und schlafe weiter. (Ja, liebe KollegIn, mit dem Bild im Kopf müssen Sie mir morgen und in Zukunft begegnen.)

Das habe ich nicht wirklich „gelernt“. Aber ich finde heute mehr Abstand und kann die Grübelspiralen unterbrechen. Dies passiert manchmal auch einfach dadurch, dass ich Handlungsalternativen entwickelt habe, die ich in Konflikten und bei Problemen anwenden kann. Ich sehe mich solchen Störungen nicht mehr hilflos oder in meinem Handeln alternativlos gegenüber.

Einer meiner Lieblingsgedanken, mit dem ich dann übrigens an mir arbeite, ist:

Stell dir vor, du würdest mit einem Kind so reden, wie du mit dir selbst redest.

Quelle: Internet

Morgen fahre ich mit dem Rad einen großen Bogen heim und hoffentlich werde ich diesmal eine Flasche Milch bekommen in Käswasser. Das ist nur der Cliffhanger für die Fotos morgen.

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