Max Porter. Lanny. Kein&Aber 2019

Heute mal etwas ausprobiert. Nach dem Heimkommen mit dem angefangen, was ich mir immer für später vornehme: Lesen – in diesem Fall den Roman zu Ende gelesen. Normalerweise nehme ich mir vor im Bett zu lesen, vor dem Schlafengehen, aber meist läuft es nur auf Schlafen hinaus.


Lanny ist ein Roman, als Thriller gekennzeichnet, der ein bisschen die Lesegewohnheiten durcheinander bringt. Und darin seinen größten Reiz hat.

Eindrucksvoll.

Perlentaucher.

Süddeutsche.


Ein Kollege beichtete mir neulich, dass er schon vor Wochen aufgehört hätte in meinem Blog zu lesen, weil die Einträge zu deprimierend waren. Und wahrscheinlich hat er recht.

Meine Müdigkeit hat wieder Ecken von mir erreicht, wo nicht mal Licht hinkommt.


Aufgaben und Termine, die ich mir aufgeschrieben habe:

  • Beurteilungen (Vorbereitung)
  • „Schüler“ nachfragen
  • Vorbereitung Gespräch Beratungslehrer Grundschule
  • Vorbereitung Bewerbergespräch
  • Terminierte Aufgaben
    • 08.20-09.05: Unterrichtsbesuch 1 . Stunde
    • 09:10 – 09.30 Besprechung Unterrichtsbesuch letzte Woche
    • (Vorbereitung andere Gespräche)
    • Telefonat KM
    • 10.55 – 11.15 Besprechung Unterrichtsbesuch letzte Woche
    • 12.30 Gespräch Grundschulberatungslehrer
    • 13.45 – 14.15 Gespräch neu gewählter Personalrat
    • 14.15 – 14.45 Bewerbergespräch

Was dazu kam:

  • Absprache Polizeistreife wegen neuem Vandalismus (die vierte Anzeige in 8 Tagen)
  • Drei Telefonate mit KM, statt einem
  • Einem Telefonat Schulaufsicht, eigentlich am Tag selbst auf 11.30 gelegt, dann aber erst 12 Uhr möglich
  • Absprachen wegen Abschlussprüfung morgen, weil Infektionen in zwei Familien von AbschlussschülerInnen (Orga machen die Konrektoren)
  • Gespräch über iPads und Probleme mit Wlan
  • Fünf (!!) KMSe gesichtet
  • Bewerberin kam eine halbe Stunde zu früh

Folgen:

  • keins meiner Gespräche konnte ich wirklich vorbereiten, was ich gern mache, damit ich mir nicht wie ein stotternder Idiot vorkomme, der ständig den Faden verliert
  • ich brauchte bei jedem Gespräch die ersten Minuten, um mich zu sammeln, weil ich noch im vorangegangenen steckte
  • zwei Kaffee waren die einzige Flüssigkeitszufuhr zwischen 8 und 15 Uhr
  • Müdigkeit
  • keine der nicht-terminierten Aufgaben habe ich auch nur angefasst

Ja, ziemlich deprimierend. Aber gut, das meiste kann ich ja beeinflussen.


Der Montag war schon genauso gewesen. Als ob deprimierend nicht manchmal auch schöne Folgen hat.

So endete der Montag.

2 Antworten auf „Max Porter. Lanny. Kein&Aber 2019“

  1. Nein, Thomas, deprimierend fand ich Deine Beiträge nie. Interessant bis Mitgefühl und Verständnis hervorrufend, das ja. Und – verzeih – Freude hervor rufend, dass ich dem nicht mehr ausgesetzt bin.

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