5.12.

#WmDedgT

Der Tag mit Frau Brüllen und den anderen steht diesmal in meinem Kalender – wie ich grad feststellte, wie Herr Rau.

6.00 Uhr Wecker, 6.04 Wecker, 6.08 Wecker, 6.12 Wecker, 6.16 jemanden aus dem Bett geschoben und selbst aufgestanden.

Morgenroutine ablaufen lassen, die sich von dem unterscheidet, wenn ich allein in der Stadt aufwache.

Trotz engerer Taktung wie immer aus dem Haus gekommen, Alexa versprach Schneeregen, der (noch) nicht da ist.

Halb Acht am Schreibtisch im Büro. Gespräche und Gespräche. Ein Kalender auf meinem Handy wird nicht angezeigt, was blöd ist, weil ich mich normal drauf verlasse, dass die Kalender alle da sind (private und dienstliche Termine). Als ich das repariere, fällt mir auf, dass ich keine privaten Termine habe in der Woche. Nicht mal am Wochenende. Nicht in den nächsten Wochen. Trage zur Beruhigung die Wochenenden ein, die ich nicht in meiner Wohnung in der Stadt verbringen, sondern auf dem Land.

Ich bereite meinen Unterricht für heute vor, zwei Stunden sind das heute, das ist eher entspannt. Die wesentlichen Ideen hatte ich zuhause, die Impulsfragen überlege ich jetzt. Danach Planung der Unterrichtsbesuche für diese Woche und nächste Woche. Vergesse, wie ich später feststelle, die Termine für Besprechungen der Besuche letzte Woche.

Ab in den Unterricht, 10. Klasse PuG (Politik und Gesellschaft), 5 Leute fehlen. Thema: Menschenwürde – was ist das? Dies am Beispiel eines Kapitels aus dem Buch „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich“ von Ronen Steinke, wie ich neulich auf dem Blog ausgeführt habe.

Pause, Gespräche: Warntag am kommenden Donnerstag, Bilder für die Schulhomepage (Freigeben eines Ordners mit diesen eben).

Habe Telefongespräche vor mir, mache Notizen. Ein geplantes, ein spontanes. Es geht um Beurteilungen.

Und noch mal Unterricht in 7 Deutsch: Ermittlung der Teilnehmer am internen Vorlesewettbewerb.

Die restliche Zeit verbracht mit Beurteilungen. Zwei Stück aufgesetzt, eine versendet, eine vorbereitet. Eine geschlossene Bürotür bringt mir viel Ruhe dafür.

Früher gefahren als sonst. Hatte Termindruck. Raus aufs Land.

Beim Discounter vorbeigefahren und eingekauft in 11jähriger Begleitung. Während ich gemütlich durch die Gänge schlendere, legt er das Wassereis zwischendrin wieder in die Kühltruhe, weil er Angst hat, dass es sonst schmilzt. Ich brauche länger, vor allem weil ich den Laden noch nicht kenne.

Dann abends Weihnachtsessen geplant, dazu Ottolenghis „Jerusalem“ rausgeholt. Irgendwas mit Huhn, Reis oder Salat. Mal sehen.

Abends gab es OnePotPasta aus dem Ofen: Spaghetti, Tomaten, Paprika, Frischkäse, allerlei Gewürz. Schließlich Ausklang des Abends auf dem Sofa. Gestern haben wir Stranger Things beendet, nun suchen wir was Neues.

Zwischendrin neue Foto-App für das iPhone ausprobiert: Hipstamatic.

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