Gehört und gelesen in letzter Zeit

Hunde von Riga. Henning Mankell

Die weiße Löwin (abgebrochen). Auch Henning Mankell.

Beides schon gelesen – also eigentlich alle Wallander schon gelesen, vor mehr als zehn Jahren. Habe hier beim Hören viel Neues entdeckt. Aber der Faden ist gerissen.

Einem Tipp gefolgt. Aber der Vorleser hatte eine Stimme und Intonation, die mir nicht taugte. Abgebrochen. Im Gegensatz zum Verfasser mag ich außerdem das Dunkel.

Aktuell im Auto: Kalium Chlorid. Der neunte Fall von Carl Mörk und dem Dezernat Q. Jussi Adler-Olsen. Habe seit dem 8. Fall zu lang gewartet, konnte nicht mehr alles nachvollziehen. Dennoch spannend. Zwischendrin die vier Verfilmungen der ersten Fälle gesehen. Schade, dass man diese Serie nicht verlängerte mit den Schauspielern. Link zur Übersicht.

Parallel dazu auf dem Nachttisch: Tommy Jaud. Komm zu nix. Unterhaltsames zur Nacht.

Nebenbei: Ronen Steinke: Antisemitismus in der Sprache. Warum es auf die Wortwahl ankommt. Duden Verlag.

Kühn hat Hunger. Jan Weiler.

Jan Weiler hat eine spannende Art Krimis zu schreiben. Auch wenn die Arbeit des Kommissars Kühn, sein Privatleben und immer wieder München besondere Rollen spielen, wird alles drei auch noch ohne übertriebene Mühe mit dem Kriminalfall verknüpft. Im dritten Roman nun noch gelungener, vor allem im letzten Finale. Am besten: Der Roman ist witzig ohne seine Figuren zu Witzfiguren zu machen. Und tragisch, ohne traurig zu sein.

Mit Leseprobe.

Nachmittage. Ferdinand von Schirach.

Einen Tag mit Unterbrechungen lesend verbracht. Und heute wie lange nicht mehr das Erlebnis gehabt, dass das Lesen mich so absorbiert und mein restliches Leben so ausgeblendet hat. Weil ein kluger, eloquenter und gelassener Erzähler – Eigenschaften, die ich gern selbst hätte.

Sehr spannend die Episode, in der er „Lost in Translation“ als Hintergrund für eine Geschichte nutzt.

Das Buch ist aus der Stadtbücherei und so konnte ich nichts anstreichen wie früher, auch wenn es mich juckte. Stattdessen aber die Notizen-App von Apple benutzt, um Text abzuscannen und einzufügen. Und so bleibt das Buch geschont.

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https://www.youtube.com/shorts/8FwmLp2OnHo

Oliver Burkeman. 4000 Wochen.

Nachdenkliche Ideen.

  • Den Gedanken aufgeben, dass man mit der noch so optimierten Lösung es irgendwann mal schafft, alle Aufgaben, die einen betreffen, wirklich abzuarbeiten
  • Entsprechend auch die Idee aufgeben, dass man alles im Griff hat oder jemals haben wird
  • Und ganz wichtig: Das alles betrachten im Hinblick auf die Pläne, die man aufschiebt, „bis man alles mal geschafft hat“
  • Und vor allem aber im Hinblick auf die begrenzte Lebenszeit, die einem zur Verfügung steht.

Am Ende 10 Anregungen, wie man diese Ideen umsetzt.

Piper Verlag mit Leseprobe.