30 Tage #02 #2022-07-06

Fahrradtasche war morgens schon gepackt, Rad stand bereit, voll aufgeladen, als ich schließlich den Kalender im Smartphone weiter scrollte und merkte, dass ich nachmittags Termine so eng und weit voneinander entfernt habe, dass das Auto nötig war. Umgepackt, losgefahren.

Fahrradtasche war morgens schon gepackt, Rad stand bereit, voll aufgeladen, als ich schließlich den Kalender im Smartphone weiter scrollte und merkte, dass ich nachmittags Termine so eng und weit voneinander entfernt habe, dass das Auto nötig war. Umgepackt, losgefahren.

In der Schule besser drauf als gestern. Bedeutet: Die Aufgaben, so wie ich sie am Tag vorher aufgeschrieben habe, abgearbeitet (nicht fertig geworden). Zwei Diszibescheide aufgesetzt, Prüfungskonferenz für morgen durchgesprochen, kleine akute Sitzung Krisenteam, Telefonat KM, Gespräche: Ganztag, Bläserklasse, Willkommensklasse, neue Aushilfe, Willkommenslehrkraft, Mensa-Betreiberin, Stundenplan Ukraine SchülerInnen. Ein Gespräch auch nur so.

Vormittags belegte Brötchen, zwei kleine, die ich jetzt vom Land mitbringe an den Wochenenden. Dose voller Kirschen, stammen aus dem Umland von Nürnberg, aus einer Hofeinfahrt, bei denen ich die letzten Jahre auch welche kaufte. Mittags kleines Eis.

Nachmittags unterwegs mit dem Auto, Dinge erledigen.

Später Nachmittag: Elternabend Bläserklasse.

Abends essen gegangen, wie ich es mir schon seit mehr als zwei Wochen versprochen habe. Und endlich ins Regenzeit in die Willstraße hier in Gostenhof. Thai-Street-Food, direkt an der Straße. Ich fand nur einen Sitzplatz auf der Fensterbank des Schaufensters. Wurde aber mit einer fantastischen Suppe mit Ente belohnt.

Zwei Kugeln Eis beim Eis im Glück auf der Fürther auf dem Heimweg.

Abends noch mal The Walking Dead.

Dann Facetimen mit dem Land. Auch Planungen für das Wochenende, da geht’s aufs Land.

30 Tage #01 #2022-07-05

Morgens am Küchentisch zu sitzen, vor der offenen Balkontür, ist für Leute wie mich ein Segen. Leute wie mich: Die schon ab 20 Grad Außentemperatur schwitzen. Morgens am Küchentisch, paar Einträge im Tagebuch, Stoiker lesen, NN und SZ am iPad überfliegen.

Mit dem E-Bike zur Schule. Vor der Tür sah es so aus, als ich aus der Haustür kam (in meiner Straße kann ein LKW nicht wenden und weiter kommt er auch nicht, weil die folgenden Kreuzungen morgens oft noch zugeparkt sind):

Der Tag war arbeitstechnisch überschaubar. Der einzig fixe Termin war die Sitzung Personalrat mittags. Der Rest offen für alle ToDos, die liegengeblieben sind in meinen 5 Wochen Krankenlager.

Dennoch seltsam unkonzentriert gewesen, gefühlt nichts geschafft. Aber einiges überarbeitet, vertieft. Unterrichtsplanung für das kommende Schuljahr noch mal überarbeitet. Aber es ist noch zu viel offen. Stichpunktliste für Telefonat mit KM angefertigt für den Folgetag. Bewerbergespräche für die neue Stelle in der Erweiterten der letzten Tage überdacht, Ranking aufgestellt. Personalakten dazu angeschaut. Absprachen Abschlussfeier. Telefonat Schulaufsicht. Telefonat Gesundheitsamt wegen Corona (das gibts noch!). Haufen Emails geschrieben. Tür im Büro überwiegend zu.

Nachmittags über den Discounter heim, inklusive Abholung Paketstation. Bisschen Hühnchen, Brot und Butter gekauft. Am Nachmittag/Abend daheim dann ein paar Folgen der 10. Staffel The Walking Dead angeschaut nach einer monatelangen Pause. Dabei Antipasti vom Wochenende mit Baguette und Kräuterbutter. Manchmal mir selbst und der Serie überdrüssig geworden zwischendrin und Dinge im Haushalt erledigt. U.a. Kleiderschrank sortiert, streng nach der Regel „passt“/„passt nicht“. Zwei Säcke Pullover, Hemden und Hosen haben sich erledigt, mit einer Jacke. Dann noch Mülltrennung betrieben.

Abends die Hühnchenteile im Ofen gebraten, dazu Hummus und Fladenbrot. Später eine Stunde Facetime mit dem Land. Zu spät ins Bett. Ohne Unterbrechung geschlafen.