#wasmachteigentlichderchef 21.10.

Auto.


Erledigte Aufgaben:

  • Unterrichtsbesuche, zwei
  • Ablage
  • Vergabe von Leistungsprämien
  • Telefonat mit Gesundheitsamt
  • Besprechung Unterichtsbesuch letzte Woche
  • Postausgang
  • Orga Infobriefe Gesundheitsamt an betroffene Familien

Mittags (kurz vor 2) gefahren. Heute ist Mittwoch. Fahrrad zur Werkstatt gebracht. Beim Aufzählen der einzelnen Punkte kam ganz schön was zusammen. Hoffe, die bekommen das schnell hin.

#wasmachteigentlichderchef 20.10.

Auto. So früh, dass ich schnell in der Schule bin. Viertel vor sieben.


Erledigte Aufgaben:

  • Besprechung mit dem Stellvertreter: Aufteilung der Aufgaben für den Coronafall, wir hatten schon letzte Woche ein Konzept für uns aufgelegt, was in dem Fall zu tun ist
  • Besprechung in größerer Runde mit Sicherheitsbeauftragtem und Verfeinerung, Sprachregelung festlegen
  • 8 Uhr Ansage im Lehrerzimmer vor den KollegInnen, die da sind: Was wir tun werden, wie der Tag abläuft
  • Danach Anrufe in den Gesundheitsämtern
  • Unterricht anfangen in der 10. Klasse Sozialkunde
  • Nach einer Stunde Meldung vom Stellvertreter: Wir können loslegen
  • Klasse verlassen
  • Besprechung Stellvertreter und Orga der Vorgehensweise und Festlegen der Betroffenen (131 Schüler, 3 Lehrer)
  • Isolierung der Klassen, Anrufen der Eltern, Abholung der SchülerInnen
  • Meldung nach „oben“ machen, Statistiken füllen
  • Elternbrief aufsetzen
  • Einzelfragen in den Telefonaten lösen
  • Absprachen mit der FOS im Haus, die am selben Tag denselben Fall hat
  • Sitzung Krisenteam, Absprachen,Abklären
  • Zweites Mal vor das Kollegium treten und aktuellen Stand weiter geben
  • Vor der Toilettentür telefonisch: Absage der Tage der Besinnung
  • Verlegen der Elternbeiratswahlen
  • Schulaufsicht noch mal kontaktieren, abchecken, ob man an alles gedacht hat
  • Fehler korrigieren, die man gemacht hat (eigentlich nur einen), zum Glück gemerkt, dass man nicht perfekt ist
  • Anruf in der Fahrradwerkstatt: Das Fahrrad muss repariert werden, unbedingt. Termin schon übermorgen bekommen
  • Absage einer Fortbildung in der kommenden Woche, weil mein Stellvertreter heute in Quarantäne geht

Morgens jetzt immer der Blick auf die Coronawerte.

Oder kurzen Plausch mit dem neuen Kollegen.

Keine Ahnung, ob das ein Weg ist. Gnadenlos bin ich auch nicht, nicht so sehr wie es hier klingt.

#wasmachteigentlichderchef 19.10.

Auto. Fahrrad immer noch kaputt. Komme nicht dazu, einen Termin zu machen.


Erledigte Aufgaben:

  • Posteingang erledigt
  • Elternbrief aufgesetzt, Thema: Wie wir unterrichtet, wenn wir in den Wechselunterricht gehen, u.a.
  • Sitzung Erweiterte
  • Unterricht für die GEschichtsklasse vorbereitet
  • Gespräche mit Kollegen über verschiedene Themen
  • Geschichtsunterricht in der iPad-Klasse, Learningapps ausprobiert
  • Gespräch mit Stellvertreter über Disziplin am Nachmittag
  • Disziplinarausschuss (zum ersten Mal mit Maske)

Müde.

Abends ein Anruf von einem Kollegen, der mitteilt, dass er corona-positiv getestet wurde. Schnelle Absprachen innerhalb der SL über Threema.

#wasmachteigentlichderchef 15.10. und 16.10.

Auto. Hörbuch. Harry Hole ermittelt. Wunderbar eigentlich.


Ansonsten erschöpft und ausgelaugt. Corona nervt. In den letzten Tagen vor dem Wochenende schnellen die Zahlen nach oben, plötzlich sind wir gelb, dann stehen wir auf rot – und retten uns ins Wochenende. Wie der Boxer in den Gong.

Quarantänen schlagen um uns herum ein. Es ist viel Unruhe. Herkömmliche Krankheiten erhöhen die Vertretungszahlen. Dazu das Tagesgeschäft und Planungen ins Blaue hinein – aber wie eine Schulleiter-Kollegin (mit der zweiten Quarantäne in diesem Jahr – erst die Q12 in der ersten Woche, jetzt Q11, inklusive anhängenden Lehrkräften) am Telefon grad meinte: Was willst du denn auch planen?

Ja, eigentlich wenig. Hauptsächlich damit beschäftigt Dinge abzusagen, anderen Planungen unter Vorbehalt zuzusagen.

Letzte Woche Tage gehabt, wo ich zwischendrin mal Zeit hatte auf Toilette zu gehen. Wo ganze Tage nicht nach dem vorbereiteten Kalender verliefen, inklusive Schüler anschnauzen, weil die eigene Geduld schon vor der Unterrichtsstunde aufgebraucht ist (bisschen hat er es verdient, ich glaube am Ende der Stunde waren wir wieder gut miteinander).

Heute abend noch den Elternbrief schreiben, mit dem wir die Eltern unser Konzept für den Wechselunterricht bekannt machen wollen. Es wird, auch nach meinem persönlichem Empfinden, über kurz oder lang dazu kommen.

Die Schulreferentin der Stadt dazu: „Wir wollen auch die Schulen so lange wie möglich offenhalten…“ Alle diese und ähnliche Verlautbarungen klingen für mich grad wie die Playlist des Titanic-Orchesters. Ich komme morgen in die Schule und bin gespannt, wie es weiter geht.


Am Wochenende als Dozent außerschulische Erwachsenenbildung betrieben in Form eines Vorbereitungskurses auf die staatliche Fischerprüfung – zusammen mit Fischerkameraden. Das zweite von 3,5 Wochenenden.

Auf der einen Seite immer wieder zwischendrin gewundert, wie normal und routiniert das mit den Masken und dem ganzen Drumherum abläuft. Auf der anderen Seite noch kurz nach Beginn die aktuellen Verlautbarungen lesen und versuchen zu verstehen. Dürfen wir heute den Kurstag eigentlich halten?


Ich wollte letzte Woche an einem Dienstag mal durch Striche aufzeichnen, wie oft in der Stunde ich bei der Arbeit unterbrochen werde in meinem Büro, durch Klopfer, Anrufe usw. Nach zwei Stunden habe ich das aus den Augen verloren, bis da waren es vier Mal pro Stunde. Also ca. alle 15 Minuten.

Zur Erklärung des Bildes von heute: Das sind Infozettel, die an meiner Tür kleben oder auf meinem Schreibtischstuhl (wenn es ganz dringend ist) oder dem Schreibtisch (wenn dort Platz ist) liegen. Wenn jemand anruft und ich nicht da bin, notieren die Sekretärinnen dies und ich bekomme den Zettel.

Am Freitag habe ich um 10.10 Uhr Unterricht, bis 11.40 Uhr.

In der Zeit drei Anrufe von übergeordneten Behörden, zwei mit dem Hinweis „dringend“.

Um 11.45 Uhr bin ich im Büro und nehme den ersten Zettel, den, auf dem nicht „Dringend“ steht. Kurzes Telefonat, erledigt. Nichts erreicht, aber halt mal gesprochen.

Zweiter Zettel. Angerufen, besetzt. Angerufen, besetzt. Angerufen, besetzt. Aufgegeben.

Dritter dringender Zettel. Angerufen. Es kommt die Nachricht: „Wegen der aktuellen Bla,bla, bla und dem hohen Arbeitsaufwand ist die Behörde nicht durchgehend erreichbar. Bitte rufen Sie in den Sprechzeiten an, von blablabla bis 12 Uhr.“


Blutdruck stabil diese Woche. Komisch eigentlich.

#wasmachteigentlichderchef 14.10.

Auto. Hörbuch spannender. Regen.


Erledigte Aufgaben

  • Angefangen Briefing zu schreiben (das habe ich erst vor 1,5h beendet( (es ist grad 22 Uhr)
  • Zwischendrin Überlegungen, ob man in Stufe gelb die Infoabende an der Grundschulen halten kann, die ab heute bis zu den Herbstferien geplant sind
  • Nach einer Stunde hin und her unsere Teilnahme an allen Abenden abgesagt
  • Gespräch Hausmeister
  • Lehrprobentermin neu verhandelt
  • Unterrichtsbesuch Chemie 9. Klasse
  • Eröffnung eines Vertrages für Kollegin
  • Versetzte Kollegin von gestern wieder versetzt, weil ich am Telefon hockte und verschiedene Dinge absprechen musste

Kurzer Tag heute. Aber länger geblieben als geplant.

Kollege schickt mir einen Zeitungsartikel über einen Kollegen, der nach fast zehn Jahren als Schulleiter auf eine Stelle als Konrektor wechselt.

Keine Ahnung, warum er mir das schickt.

#wasmachteigentlichderchef 13.10.

Auto. Mit defektem Scheinwerfer. Hörbuch nimmt langsam Fahrt auf.


Erledigte Aufgaben:

  • US abgeschlossen
  • US abgeschickt
  • Unterricht 10. Klasse Sozialkunde
  • Gespräch neue Teamlehrkraft
  • Beratungsgespräch Vater
  • Absprache Lehrprobe (musste ich heute wieder ändern)
  • Dann der Plan:
  • 13.30 Gespräch, ca 10 Minuten mit Kollegin über Unterricht
  • 13.40 Gespräch über Orga „Tage der Besinnung“
  • 14 Uhr Sitzung Schulentwicklung
  • Wirklichkeit:
  • 13.25 zu einem pädagogischen Notfall gerufen
  • 13.30 der Kollegin Bescheid gegeben, dass der Termin platzt
  • 13.31 am Ort des Geschehens, Erzählen lassen, geredet, beruhigt
  • 13.50 wieder am Büro und Kollegen für Orga reingesetzt
  • 13.52 Anruf Schulaufsicht, dringend. Büro gewechselt, telefoniert
  • 14.03 in mein Büro, Orgagespräch
  • 14.25 in die Sitzung Schulentwicklung
  • 15.30 Uhr Sitzung beendet
  • am Abend dann die Meldung, dass die Stufe Gelb in der Stadt Nürnberg ausgerufen wurde, d.h. Maskenpflicht auch während des Unterrichts, u.a.
  • Natürlich abends noch Scheinwerfer reparieren lassen

Um 16 Uhr gehe ich nach Haus.

#Wasmachteigentlichderchef 12.10.

Fahrrad. Morgens noch dunkler als sonst. Musste aufpassen im Wald die Abzweigungen nicht zu verpassen. An einer ging es fast schief, merkte es aber rechtzeitig.

Auf dem Rückweg am Nachmittag im Wald plötzlich ein Schlag am Hinterrad. Kurz irritiert. Zurückgeschaut lag ein recht großer Stein auf dem Weg. Entweder das Vorderrad hat ihn aus dem Boden geholt oder irgendwie keine Ahnung. Der Reifen verlor recht schnell die Spannung, so dass am Ende nichts blieb als noch einmal die Frau zu bitten mit meinem Auto zu kommen. Als sie kam, sah ich schon von weitem, dass ein Scheinwerfer defekt war.

Das Hinterrad, was schon vor einem Dreiviertel Jahr defekt war.

Erledigte Aufgaben

  • Den Tag mit der US verbracht, ein Propblem war nicht zu lösen
  • Anrufe, Lösungen bekommen
  • Alle Lösungen eingepflegt, neue Fehlermeldungen bekommen
  • Unterricht in 7d, zwei Stunden
  • Leistungsprämie Beamte fertig machen und absenden
  • Pläne schmieden und darauf warten, dass Corona-mäßig neue Angaben kommen, wenn der Wert war schon überschritten für Stufe 2

Eine eigene Maßnahme zur Gesunderhaltung: Um 16 Uhr nach Hause gehen. Come hell or high water (Haben Sie den fantastischen Film gesehen?)

Warum?

Weil man akzeptieren muss, dass es kein „Fertig“ gibt. Niemals mehr. Nach 16 Uhr weiter zu arbeiten, hieße weiter Sand zu schaufeln. Länger bleiben nur, wenn mittags eine Pause gemacht wird. (Diese Woche ist eine Woche bisher ohne Pausen). Und dann bleibt es halt liegen.

Und ja, es gibt eine Ablage, in der liegen Sachen schon sehr sehr lang. zwei Mappen liegen darin. Sie sind noch da. Und sie schieben sich fantastisch. Und ich schäme mich ihrer. Aber es geht nicht um Leben und Tod.

Natürlich belüge ich mich. Denn abends sitze ich ja, wie grad jetzt, schon wieder am Schreibtisch. Aber schaffen tu ich auch nix mehr richtig.


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https://youtube.com/watch?v=JQoqsKoJVDw

https://youtube.com/watch?v=BkmE8SQ8V0k

#wasmachteigentlichderchef 09.10.

Fahrrad. Wald. Dunkelheit.

Altbekannt. Licht im Carport ausmachen und auf die Dunkelheit freuen.
Das meinte ich mit Wald und Dunkelheit.

Erledigte Aufgaben:

  • US-Abgabe (die morgen ist, hust) vorbereitet
  • auf zwei Probleme gestoßen, die eine Abgabe verhindern
  • Support informiert, telefoniert
  • Das Problem gibt es nur bei uns (wie jedes Jahr)
  • restlichen Probleme gelöst
  • zwischendrin Klasse besucht und Arbeitsaufträge gegeben
  • Ticket eröffnet
  • Besprechung SL
  • heimgefahren

Ok, wollen Sie (K)ein Geheimnis hören: Ich mache viel auf den letzten Drücker. So. Jetzt ist es raus. Meine Frau nervt das unendlich seit Jahrhunderten. Ich fürchte wohl jeden, der mit mir zu tun hat. Mich eingeschlossen.

Ich denke mir oft, dass ich eine tolle Zeit hätte, wenn ich die Energie, die ich am Ende reinstecke, um es in kurzer Zeit zu erledigen, einfach am Anfang reinstecken würde und nicht kurz vor dem zweiten Ende der dritten Verlängerung. Oder so. Sie wissen schon.

Heute den Multiplikator angerufen. Schulleiter wie ich. Irgendwo erwähnt, dass ich wohl etwas spät angefangen habe. Darauf er: Es hätte mich gewundert, wenns diesmal anders gewesen wäre. Er lacht dabei.

Nun ja. Hauptsache man hat einen irgendeinen Ruf.

#wasmachteigentlichderchef 08.10.

Fahrrad.

Weil. Diesmal entgegen meiner Gewohnheitenn durch den stockdunklen Wald gefahren. So früh, dass kein Vogel unterwegs war.

Dass ich mich gestern geärgert habe, führte zu schlechtem Schlaf. Ich war müde. Aber im Wald war es schon wieder gut. Und ich wach.

Morgen wieder Fahrrad. Der ÖPNV streikt, die Straßen werden blöd sein.

Hof.
A3
Business Tower

Erledigte Aufgaben:

  • Arbeitstag begann schon am Fahrraständer mit Gespräch Schulleitung FOS
  • Telefonat Schulaufsicht
  • Telefonat KM (Was verbummelt, geschleimt, zerknirscht gezeigt, entschuldigt – nichts gebracht, abgelehnt.)
  • Unterrichtsbesuch
  • Neue Berufsberaterin kennengelernt
  • Kolleginnengespräch über Wiedereinstieg
  • Schreiben an Kolleginnen in Elternzeit über Wiedereinstieg, Daten aktualisiert
  • Gespräch Sportfachschaft über den aktuellen Stand
  • US weitergeführt (wird wieder knapp 10. ist Abgabe, zum Glück keine Uhrzeit angegeben)
  • nachmittags in der Schulleitung mit Videokonferenz kranke Kollegin zugeschaltet und Konzepte überlegt: Distanzunterricht, Materialablage Vertretungsstunden, diversse Dinge des Alltags durchgegangen
  • Homepageartikel zum Thema VAG Streik morgen und Start der U-Bahn in einer Woche
  • Besprechungen einiger Aufnahmen bzw. Ablehnungen derselben
  • Bevor ich gehen wollte Anruf KM: Das, worum ich gebeten hatte mittags, wird jetzt doch bewilligt, mein Fehler kann ausgebügelt werden.

Fahrrad wieder heim. Der Herbst ist da und die Parks und Pegnitzauen immer leerer. Jetzt bringt es wieder wirklich Spaß. Und ich liebe seit je die Stadt (egal welche) am Morgen. Und mittlerweile ist es auch egal bei dieser Liebe, ob ich nach Hause gehe um die Zeit oder zur Arbeit fahre.

Golftermin für Sonntag ist ausgemacht.

#wasmachteigentlichderchef 06.10.

Auto. Weil heute langer Tag bis nach 20 Uhr und Regen. Fehlt trotzdem, das Rad.


Erledigte Aufgaben:

  • Tagung Schulleiter fast über den gesamten Vormittag
  • Lunchy, statt daily
  • Meldungen neues Personal
  • bisschen aufräumen
  • päd. Notfall weiter aktiv (viele Gespräche)

Schlecht gegessen heute. Kurz beim Real in der Nähe Essen aus der Industriehölle geholt. Kaffee flatrate.

Ich weiß, weniger rumheulen, dafür mehr Vernunft.

#wasmachteigentlichderchef 05.10.

Auto. Hörbuch zu Ende gehört: Auris, Nach Sebastian Fitzek.


Erledigte Aufgaben

  • Unterrichtsbesuch erste Stunde
  • eigenen Unterricht für die 5./6. Stunde fertig vorbereitet
  • bisschen an der US gebastelt
  • Erweit. SL Gespräch
  • Päd. Notfall weiter bearbeitet (dritter Tag)
  • Unterricht Geschichte 7d iPad-Klasse
  • Absprachen Verbindungslehrerin
  • Gespräch Sozialpädagoge
  • Elternbeiratswahl in die Spur gebracht, Elternbrief
  • RSD-Tagung für morgen und übermorgen organisiert
  • Besprechung Unterrichtsbesuch
  • Abgleich Projektpräsentation
  • Telefonat Schulaufsicht wegen RSD Tagung
  • Startschuss für Disziplinarverfahren

Montag halt.

#wasmachteigentlichderchef 02.10.

Auto. Weil ich nachmittags schnell heim musste. Nachmittagstermine. Und weil Freitag war.

Vorteil des Autofahrens: Ich kann Hörbücher hören. Auf dem Rad will ich es nicht, weil mir unterwegs ohnehin schon viel zu viele Menschen Kopfhörern unterwegs sind, die mir dauernd in die Quere kommen. Auf dem Rad vermisse ich es auch nicht.


Erledigte Aufgaben

  • Postausgang
  • Unterrichtsbesuch
  • Unterricht Sozialkunde zwei Stunden 10. Klasse
  • Telefongespräch KM
  • Telefongespräch Schulaufsicht: Endlich darf der eine Kollege arbeiten
  • Sitzung Schulleitung, Themen u.a.: die extrem angestiegene Zahl der Vertretungsstunden. Sportunterricht in Coronazeiten, u.a.

Gestern noch vergessen:

  • Personalratsgespräch in der 6. Stunde
  • Absprachen über ein Konzept der Bläserklasse
  • Zwei intensive Gespräche mit KollegInnen

#wasmachteigentlichderchef 01.10.

Fahrrad. Weil es einfach mal sein musste. Sehr viel Nebel. Sehr dunkel am Morgen. Entgegen meines ursprüngliches Vorhaben doch durch den Wald gefahren, der nicht ganz so dunkel war wie erwartet. Im Lichtstrahl des Fahrradscheinwerfers bestand die Luft quasi aus Tröpfchen.

Auf dem Hof
Im Wald.

Erledigte Aufgaben

  • Postausgang
  • Unterrichtsbesuch in 1. und 2. Stunde
  • Pädagogischer Notfall, der mich bis in den Nachmittag hinein beschäftigte

In der ersten Stunde wollte ich einen Unterrichtsbesuch machen, der Kollege musste aber eine Klasse im Raum gegenüber mitführen. Also setzte ich mich auf den Gang, mit Blick in die Klasse des Kollegen und mit den Ohren ins Klassenzimmer hinter mir. Ab und an ein herzhaftes „schhhhhhh“ ausstoßend.

Eine Kollegin fand dies offenbar seltsam oder amüsant und machte ein Foto.

#wasmachteigentlichderchef 30.09.

Auto, weil nachmittags Termine, die erreicht werden musste. Weil Pakete im Auto, die zur Post mussten.

Fotos von gestern. Autobahn A 73, nördlich von Nürnberg, kurz hinter Kreuz Nürnberg/Erlangen.

Rechts raus.
Links raus.

Erledigte Aufgaben:

  • Unterrichtsbesuch für Beurteilung
  • Postausgang
  • Besprechung Förderunterricht Corona
  • Schulberatungsgespräch Schülerin
  • Briefing für Kollegen ergänzt und versendet
  • Förderunterrichtslehrer angemailt mit Hinweisen
  • Gespräch Sozialpädagoge
  • Längeres Telefonat Schulaufsicht anderer Regierungsbezirk, Abfrage u.a. eines Beerdigungstermins
  • Gespräch Erweiterte Schulleitung (sollte Montag sein, da hatte ich anderen Termin)

War ich zu negativ gestern. Leider nein. Solche Tage gibt es. Anfangs waren es gefühlt Wochen, die so dahin gingen. Aber mit der Zeit wurden es einzelne Tage.

Wenn ich gestern von innerer Müdigkeit sprach, die mich stumpf macht, dann meinte ich die Müdigkeit, die Menschen in mir erzeugen. Als Beispiel: Stellvertreter hat es wie ich auch satt, jeden Tag vor der Schule zu sehen, wie Eltern ein Verkehrschaos erzeugen, wenn sie ihre Kinder am Drive-In-Schalter abholen oder abgeben wollen. Er ruft die Polizei an und bittet um Hilfe für heute. Ich habe die letzten Tage, wenn ich fuhr, die Eltern angesprochen, die auf dem Behindertenparkplatz standen oder im absoluten Halteverbot (Feuerwehranfahrtszone). Wenn ich halte und aussteige, starten mittlerweile schon die Motoren bei manchen, aber nur bei manchen. Das macht mich müde.

Schulschluss.

Heute früher gegangen, es ist Mittwoch. Pakete weggebracht. Kollege aus Schulleitung schreibt, ich möchte in seinem Büro vorbeikommen, bevor ich heimgehe.

Meine Antwort:

Ja, ich höre Sie lachen: Leberkäs mit Senf, aber Cola light. Sicherlich: Man muss ein wenig auf sich Acht geben.

Meine aktuellen Gegenmittel:

  • Fahrradfahren (morgen!)
  • Manche Dinge gleich machen (dann belasten sie mich nicht)
  • Ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr in das Dienstmail-Postfach reinschauen (Ich verrate Ihnen ich, welche Uhrzeit, möchte da gern flexibel bleiben)
  • Ab und an sogar das Handy in den Schlafmodus versetzen
  • Zeit nehmen, ganz bewusst und ohne schlechtes Gewissen, am Nachmittag und Sachen machen, die ich mir lange vorgenommen habe (heute: Das Hochbeet stabilisieren, das an einer Seite aufbricht, das wir aber erst im kommenden Jahr abreißen und neu anlegen wollen)
  • Früher ins Bett gehen ( lange Zeit war Mitternacht die Grenze, jetzt ist es 23 Uhr, was ich gut schaffe, eigentlich sollte es 22.30 Uhr sein)
  • Und manchmal einfach auch nichts machen, ohne schlechtes Gewissen.
Insta-Botschaften ernst nehmen.