Simon’s Cat

Das erste Buch des Jahres – und zum Glück musste ich es nicht lesen. Als verspätetes Weihnachtsgeschenk kam gestern „Simons Katze – Der Zaunkönig“ hier an.

Die Filmchen kannte ich von youtube ja schon.

Nun aber ein fettes rotes Buch mit haufenweisen Zeichnungen, die Simons Katze zeigen, wie sie das Heim verlässt, weil’s nicht genug Futter gibt. Und nun schaut sie sich in der Welt um und erlebt Abenteuer mit Igeln, Katzen, Spatzen und einer ausgebufften, einäugigen Landkatze.

Das Köstliche sind nicht immer die Cartoons – das beste ist immer noch, wenn man währenddessen eine Katze im Wohnzimmer hat, die genau die abgebildeten Gesichter zieht, Gesten macht oder auch Blödsinn veranstaltet.

Und wer die Filmchen nicht kennt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=nn2h3_aH3vo

(Das Cover wurde von letsbuyit.de verlinkt)

Schon wieder Kürbis

Ob das jetzt das Jahr des Kürbisses (Kürbis‘?) wird.

Naja, egal, es dauert ja eh nicht mehr lang.

In der Biokiste war ein Hokaido. Was nun? Sich erinnern an den kurzen Sommer und an einen Grillabend, an dem wir Kürbis gegrillt haben.

Dazu ein schnelles Rezept: gebratener Kürbis mit Linsen-Tomaten-Gemüse. Wunderbar. Beachten:

  • den Kürbis in nicht zu dünne Spalten schneiden, gut Olivenöl und schön salzen.
  • die Linsen erst am Ende salzen, sonst bleiben sie hart.
  • die Tomaten erst am Ende rein, damit sie heiß, aber nicht zerkocht sind.

P.S.: Kürbis schmeckt gebraten leicht süßlich, erinnert an Süßkartoffeln – von denen ich auch immer behauptet habe, dass sie nicht schmecken. Tun sie auch nicht!

Dorfbeben

Agnes Hammer: Dorfbeben

Ich gebe zu, dass ich es nach Cover und Überfliegen des Klappentextes spontan gekauft habe. Erwartet habe ich wohl eher so etwas wie die Kluftinger Romane, bekommen habe ich einen zähen Roman, der sich nicht entscheiden kann.

Mattes wurde mit einem übersensiblen Gehör geboren und wächst aus diesem Grund bei seiner Oma auf dem Land auf, weil die Stadt ihn auditiv überfordert. Alles geht dort seiner Wege bis eines Tages auf einer Kaffeefahrt nach Köln einer der Dorfbewohner in einer Kirche erstochen wird.

Er und seine Schwester Lena merken schnell, dass irgendwas nicht stimmt. Auf der Aufnahme für die Chorprobe der Kaffeefahrt entdecken sie etwas Ungewöhnliches und gehen dem nach. Schnell geraten sie in Schwierigkeiten, die für Lena fast tödlich enden. Auf der Suche nach dem Mörder kommt Mattes einer alten totgeschwiegenen Geschichte des Dorfes auf die Spur, über die keiner so recht reden will.

Ich schreibe diesen Artikel noch bevor ich das Buch zuende gelesen habe, aber bis zu diesen Zeitpunkt hat das Ding noch nicht so recht gezündet.

Kann sein, dass es darin liegt, dass der Roman einige Sujets anreißt, aber keines so recht zuende führt: Kriminalroman (dafür wirkt das alles eher nach 5 Freunde), Dorfroman (dafür bleiben die Figuren zu blass und außer Kartoffelernte und schweigsamen Nachbarn kommt kein Regionalkolorit auf), Coming-Of-Age (dafür zu wenig Konfliktpotential und auch die Schüchternheit von Mattes seiner Vane gegenüber ist nach dem zweiten Mal nicht mehr witzig), Problemroman (Mattes leidet unter seinem Gehör und sieht sich immer als Außenseiter, Behinderter, weil er deswegen auch gehänselt wurde)?

Kann sein, dass ich es irritierend finde, dass eine Frau in meinem Alter (40) aus der Sicht eines spätpubertierenden Jungen schreibt.

Kann sein, dass ich etwas anderes erwartet habe.

Viel besser gemacht bei: Kim Novak badete nie im See von Genezareth – Hakan Nesser.

(Cover stammt von Amazon und ist von dort verlinkt)

Software für die papierlose Lehrertasche


Versuchsaufbau ( von links: papierlose Schultasche, Karton für Papiermüll, Karton für Plastikmüll, Restmüll, Laserdrucker, Einzugsscanner, Backup-Festplatte)
Einige Antibiotika und eine Woche Husten später…

Bei den vielen Artikeln zur Software für die papierlose Lehrertasche fand ich zwar wertvolle Hinweise, aber die Nutzung an sich wird doch erst greifbar, wenn man sich näher damit beschäftigt. Welche Weisheit.

Aber ein paar konkretere Hinweise und Erfahrungen – hier entsprechend Software für den Mac, laufend 10.6.5. Es wirkt vielleicht ein wenig oberflächlich, aber das ist alles, was in den letzten drei Wochen daran erarbeiten konnte, ohne groß nachzulesen. „Software für die papierlose Lehrertasche“ weiterlesen

Vereinfachen!

Ich gebe es zu: ich musste mich oftmals gegen den Ausbruch des Messie-Virus auflehnen. Auch ich habe

  • alte Zeitungen auf Stapeln gehortet („Die lese ich noch mal genauer“),
  • Tassen für einen Euro gekauft („Nur ein Euro!“),
  • Bücher dopppelt erstanden („Oh, das steht ja schon im Regal.“),
  • Papierhaufen von einer Ecke in die andere geschoben („Das arbeite ich am Wochenende durch.“),
  • lieber eine neue Kommode gekauft als nicht mehr passende Kleidung entsorgt,
  • mehr als eine Schublade mit diesen kleinen Dingen („Eine unordentliche Schublade darf man haben.“)
  • usf.

„Vereinfachen!“ weiterlesen