5 Minuten – Aufgaben der Schulleitung

Eine der häufigsten Fragen nach meiner Ernennung zum Zweiten Realschulkonrektor war: „Und wie ist es so mit dem Vertretungsplan?“

Also mal zur Aufklärung: Der Konrektor macht nicht automatisch den Vertretungsplan.

Vielmehr ist es so, dass der Schulleitung bestimmte Aufgaben zufallen, die sie unter sich aufteilt oder aber weiter an andere Kollegen delegiert. Mit bestimmten Aufgaben verbunden sind dann natürlich auch Ermäßigungsstunden, die das wöchentliche Stundenkontingent reduzieren. Nachvollziehbarerweise gibt es Aufgaben, die unmittelbar beim Schulleiter liegen, z.B. die Unterrichtsverteilung, Klassenbildung oder auch höhe Ordnungsmaßnahmen. Andere werden verteilt.

Die Anzahl der Schulleitungsmitglieder hängt i.d.R. von der Größe der Schule ab. Wir z.B. sind so groß, dass es drei Mitglieder gibt. Sinken die Schülerzahlen, wird nicht etwa der 2. Konrektor entlassen, sondern er bleibt in diesem Amt bis zu seiner Pensionierung und dieser Platz wird nicht neu besetzt.

Achja, um das nächste Fehlurteil aufzulösen: ich bin nicht der Stellvertreter des Chefs. Dieses Amt fällt nur dem Ersten Konrektor zu. Daher steht auch bei mir an der Bürotür nicht „Stellvertreter“, sondern „Mitarbeiter der Schulleitung“. Als solches, nur mal beispielhaft, fallen mir u.a. folgende Aufgaben zu: Organisation der Vergleichstests, Pflege der Schulhomepage, Organisation und Durchführung des Probeunterrichts, Betreuung von Praktikanten, Organisation der Aufsichten und Sprechstunden u.v.m.

Neben diesen Aufgaben bin ich noch Fachbetreuer des Faches Deutsch und neuerdings Medientutor oder -berater. Ja. Aber letzteres muss noch gedanklich und inhaltlich gefüllt werden. Vielleicht hilft mir das Netz dabei.

Darüber hinaus sucht man sich logischerweise auch eigene Aufgaben. Bei mir war das von Anfang an die Verbesserung des Informationsflusses innerhalb und außerhalb der Schule und die Unterstützung der Klassleiter in ihren Arbeiten.

Wie bei vielen Aufgaben und Bereichen in der Schule, liegt es an der Person, wie das Amt be- und ausgefüllt wird. Der Handlungsspielraum dabei ist oft größer als man denkt.

Bloggt man anders, wenn man gelesen wird?

Liebe Leser, liebe Anwälte, Hochschuldozenten, Studenten, Referendare, liebe Schüler, ehemalig und aktuell, liebe Freunde, Vorgesetzte und Kollegen, liebe Nachbarn, liebe Katzenbesitzer, iPad-Süchtige, Mac-Jünger, Educamper, Twitterfollower und Nicht-Mehr-Follower, liebe Verirrte, liebe NPD-Hasser und ungeliebten Nazis, neo oder alte, liebe Vergessene,

ich schreibe, damit ihr mich lest!

Hat ganz schön gedauert, bis ich das verstanden habe, entschuldigt bitte.

Nun muss ich mich fragen: schreibe ich jetzt anders, wenn ich um eure Gegenwart weiß?

Ehrlich, anfangs, als ich das so mit dem Bloggen anfing, schrieb ich ja irgendwie ins Leere. Ich hatte keine Mission. Es war lediglich die Fortführung verschiedener Homepage-Versuche seit 1999.

Dann aber stieß auf Herrn Rau, Herrn Englisch und Herrn Larbig, später noch auf Herrn Kalt und Herrn Schaumburg. Und das fand und finde ich spannend. Und es kamen viele dazu – entschuldigt, dass ich euch nicht alle erwähne.

Zwischen diesen wollte ich mich positionieren, was ich aber dann schon nach geraumer Zeit aufgegeben habe. Ich genieße weiterhin Herrn Raus kluge und, gemessen an mir, diplomatische Einträge. Finde bei Herrn Larbig exorbitant große Gedankengebäude, für die ich mehrere Anläufe brauche. Genieße Herrn Kalts Systematik und giere nach neuen Softwarevorschlägen. Und lungere bei Herrn Schaumburg rum, um zu sehen, wo er wieder herumfährt und mitredet (und warte auf neue iPad-Storys).

Gegen die aufgeführten kann ich nicht anstinken. Ich bewege mich zwischen  den Versuchen, Nützliches und Anregendes in die Welt zu setzen, und ein paar provokanten Spitzen nach draußen (manchmal gelungen, manchmal nicht). Ich schreibe oft drauf los. Lasse Artikel nur dann raus, wenn ich sie in einem Rutsch schreiben kann. Und versuche insgesamt immer unter 700 Wörter zu bleiben.

Warum bloggt man – Nabelschau? Sicherlich. Weil ich mich als Elite empfinde? Verwegener Gedanke. Oder wie eine Kollegin neulich sagte?: „Blogger sind doch die, die sich für besonders schlau halten.“

Und schreibe ich nun anders, nachdem ich das weiß, dass hier jemand diese Zeilen liest?

Wahrscheinlich ja.

Vielleicht schreibe ich weniger „Scheiße“, obwohl ich es im richtigen Leben recht oft sage. Auch schon mal vor Schülern.

Wahrscheinlich bin ich aber hier ernsthafter, wenngleich ich nicht mit der LDO, der RSO, dem BayEUG oder dem Lehrplan unterm Arm schreibe. Ich habe sie im Unterricht auch nicht bei mir. Ich versuche es gern – das klappt auch nicht immer – mit dem, was man wohl als gesunden Menschenverstand bezeichnen würde. Und das klingt schon wieder so schwülstig, scheiße.

Also, unterm Strich habe ich nicht das Gefühl, mich zu verstellen – mich besser zu machen, als ich denke, dass ich bin. Oder schlechter.

Aber ich hoffe, dass die Leser, alle wie sie da sind, dies aushalten können. Meiner Meinung nach halten nämlich Schule, Unterricht, Schüler, Eltern, Vorgesetzte und der Lehrerberuf auch mehr aus, als man ihnen gemeinhin zutraut.

# ecbi # bertelsmann und Sachen, die es bei Amazon gibt

Grad einen Twitter-Marathon hinter mir. Taz-Redakteur wirft Educamp Bielfeld und bloggenden Lehrern Käuflichkeit durch Bertelsmann vor. Folgte dem Ganzen, war aber schnell ganz schön anstrengend. Habe keine eigene Meinung dazu – muss dazu noch mehr recherchieren. Wusste nicht, dass es einen Erzfeind gibt. Bin jetzt klüger.

Zur Entspannung gönnte ich mir etwas Auszeit bei dem anderen großen Kapitalisten – Mr. Amazon. Und meine geflügelten Worte mittlerweile lauten: Amazon hat wirklich alles.

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Mit den Kommentaren kann man sich über jede Schicht Korrekturen hinweg erholen.

5 Minuten Schulleitung

Letzte Woche war nicht. Ich war krank. Einen Tag lang. Danach damit beschäftigt über die Ziellinie Wochenende zu kommen.

Diese Woche nun zwei Anmeldungen zu Fortbildungen.

Erstens: Fortbildung für MiB-Tutoren

Da war ich neulich schon mal. MiB Tutoren werden an den Realschulen eingesetzt und fortgebildet, um an jeder Schule einen Medienberater zu haben, der in alle Richtungen multiplizieren soll – ins Schulentwicklungsteam, die Schulleitung, die Fachschaften, zu den Schülern und zu den Eltern.

Ich bin hin, weil ich mich für medienaffin halte – und weil von jeder Schule da welche hinsollten, und sich keiner freiwillig meldet, naja.

Ich war schon mal da, wie gesagt – die zarten Diskussionen drehten sich um „Facebook ist böse“, „Videoschnitt im Unterricht“ und „Moodle“ (in seiner speziellen Realschulausrichtung).

Um Moodle soll es diesmal auch wieder gehen.

Zweitens: Konni-Fortbildungen (Konni=Konrektoren)

Es gibt seit einiger Zeit Module für die Fortbildung von Konrektoren. Seltsamerweise getrennt nach ersten und zweiten Konrektoren. Einerseits wird gemunkelt, man bräuchte die Scheine für die weiteren Bewerbungen und den steilen Weg weiter nach oben. Andrerseits soll es wohl auch eine, begrüßenswerte, Professionalisierung der Ausbildung von Schulleitungsmitgliedern gehen.

In meiner Bewerbung für den aktuellen Posten jedenfalls war kein „Führungskräfte“-Modul enthalten. Ich muss irgendwas anderes geboten haben können.

Jedenfalls weiß ich, dass es früher solche Fortbildungen nicht gab. Da ist man halt Konni geworden und dann musste man sehen. Einzig die Bedienung der verschiedenen Schulverwaltungs-Programme (Schülerdatei, Lehrerdatei) wurden geschult. Das war/ist aber weiß Gott absolut notwendig gewesen, denn intuitiv und logisch war schon immer anders.

Ein weitere Punkt der Tagesordnung soll Moodle sein. Murmeltier, ick hör dir trapsen.

Ob ich mich auf die Fortbildungen freue?

Ein eindeutiges: Geht so. Kann nicht erklären, warum.

Dieses Mal aber liegts auch am Termin. Die Fortbildung dauert zwei Tage und endet an einem Freitag um 16 Uhr. Damit könnte ich leben. Leider ist der Veranstaltungsort im westlichsten Mittelfranken – eine im Prinzip schöne Gegend – ich aber wohne im östlichen Mittelfranken, 100km entfernt.

VOR ALLEM ABER: die A6, die ich zurückfahren müsste, liegt dort genau auf der Strecke völkerwandernder Horden, die von Spanien in Richtung Weißrussland unterwegs sind – bevorzugt also mit Draht und Konservendosen reparierte LKWs und bevorzugt am Wochenende.

Vor einiger Zeit habe ich da mal zwei Jahre gearbeitet und wusste freitags immer, dass es ein Problem wird, wenn ich nach halb zwei das Schulhaus verlasse. Dann nämlich musste ich Zigarettenvorräte kaufen und zwei Flaschen im Auto haben (eine leer, eine voll). Die Rückfahrt, die mit meinem kleinen Alfa normalerweise 30 Minuten dauerte, dehnte sich dann schon mal auf das Drei- bis Vierfache aus. Das macht mir einfach keine Freude.

Aber was macht man nicht alles auf dem steilen Weg nach oben?

Kreatives Schreiben im DU 2 – Gestörtes Schreiben

Heute wieder ein schöner Tag: 2 Stunden regulärer Unterricht – plus 4 Vertretungsstunden. Ich erinnerte mich an meine Anfangsjahre, als sowas normal war und ich dachte, das fällt unter „Klappe halten und sich hochdienen“. Allein schon aus Selbstverteidigungsgründen habe ich mir einige Übungen zum Kreativen Schreiben parat gelegt, kombiniert und verfeinert.

Später habe ich solche Übungen dazu genutzt, den Schülern die Angst vor dem weißen Papier zu nehmen – einfach als Alternative zu dem genormten Schreiben. Und natürlich, um Spaß mit ihnen zu haben.

Meine Lieblingsform ist das „Gestörte Schreiben“. Jedenfalls meinte ich mich zu erinnern, dass die Ausgangsform so hieß. Die folgenden Ausführungen passen hervorragend in eine Unterrichtsstunde von 45 Minuten und man muss quasi nichts mitnehmen.

Ich selbst habe der Einfachheit halber immer einen Stapel kleiner Zettel (DINA 9 ?) in der Büchertasche.

Als Vorbemerkung

Der Umstand, dass ich das in vielen Vertretungsstunden in unbekannten Klassen entwickelt habe, hat dazu geführt, dass ich das eigentliche Schreiben mit einigen Schutzfunktionen versehen habe. Ich wusste nie, welche sozialen Gefüge mich erwarteten, sprich: wer in welcher Klasse der Außenseiter war oder wo welche Lehrer nicht angesehen waren. D.h. ich musste diese vorab schützen. Diese Schutzpunkte markiere ich hier kursiv.

Wenn ich in eine Stunde hineingehe, erkläre ich vorab nicht großartig, was kommt, sondern fange einfach an. Manchmal schreibe ich aus Spaß „Deutschtest 1“ an die Tafel oder alternativ in Bayern „2. Stegreifaufgabe aus dem Deutschen“. Dann habe ich die Aufmerksamkeit. Bisher habe ich, und das kann ich komischerweise wirklich so sagen, noch keine Klasse erlebt, die daran nicht Spaß hatte.

Ablauf (zur Abwechslung in der Ich-Perspektive)

Ich betrete den Raum und verteile stumm mitgebrachtes liniertes Papier. Die Schüler werden aufgefordert, unten vom Blatt einen fingerdicken Rand abzureißen und diesen wiederum zu halbieren. Die eine Hälfte sollen sie im Mäppchen verwahren.

Ich gebe meine Anweisung: „Ihr habt jetzt genau 5 Sekunden Zeit, um auf dieses Blättchen ohne Schwatzen und Abgucken das erste Wort aufzuschreiben, was euch einfällt.“ Danach sollen sie diese Blättchen zwei Mal (!) falten. Ich gehe rum und sammle diese ein.

Ich erkläre das weitere Vorgehen: „Ich gebe euch jetzt den Anfang einer Geschichte vor und ihr schreibt diesen, wenn ich es sage, einfach weiter. Ihr schaut nicht vom Nachbarn ab oder erzählt ihm, was ihr schreibt. Ihr schreibt ohne Unterbrechung bis zu dem Punkt, wo ich ein Blatt ziehe und euch das Wort vorlese, was darauf steht. Eure Aufgabe ist es dann, dieses Wort sofort in eure Geschichte einzubauen. Ich werde alle zwei Minuten ein Blatt ziehen.“ Auf Nachfrage versichere ich, dass nicht die Rechtschreibung bewertet wird, sondern es nur um die Geschichte geht. Ein Sinn ist auch erstmal nicht wichtig (der kommt von allein) – auch andere gelernte Vorgaben sind nebensächlich. Namen sollen sie nicht drauf schreiben (!).

Den Anfang der Geschichte erarbeite ich mit ihnen zusammen. Dazu lasse ich mir folgende Dinge nennen: Jahreszeit, Tag, Uhrzeit – manchmal noch andere Sachen. Daraus erfolgt dann der Geschichtsanfang: „An einem wunderschönen Mittwoch im Sommer wachte ich am Nachmittag in meinem Zimmer auf. Ich stand auf und ging durch den Flur zur Tür. Ich öffnete sie und plötzlich…….“

Die Erarbeitung dieser Stichworte erfolgt durch ein Zufallssystem. Ich frage nach der Anzahl der Haustiere (Wer hat mehr als 5 Haustiere? Wer hat mehr als zwei Hunde? oder Geschwister) und der Gewinner darf dann seine Lieblingsjahreszeit nennen usw. Erstens bekomme ich so schon einen Einblick in die Klasse – ich sehe, wer vorlaut ist, wer das große Wort führt usw. Und diejenigen, die Haustiere haben, sind oftmals die „netten“ Schüler – ja, ich weiß, alle Schüler sind nett….

Ich lasse sie schreiben und ungefähr alle 2 Minuten ziehe ich ein Wort und lese es vor. Was ich auf keinen Fall vorlese: Namen oder Begriffe, die irgendwie dazu geeignet sein könnten, „Codewörter“ für die besagten Außenseiter zu sein. Das erkläre ich nicht, das ist halt einfach so.

Ich lasse sie etwa 15-25 Minuten schreiben.

Dann sammle ich alle Blätter ein. (Ohne Namen!)

Ich habe mir nach der Anfangszeit zur Regel gemacht, die Blätter einzusammeln und selbst vorzulesen. Erstens schaffen es Schüler selten ohne zu lachen, ihre eigenen Texte vorzulesen. Außerdem kann ich so kontrollieren, was geschrieben wurde. Mir machen derbe Sprache oder Zombistories nichts aus – aber ich vermeide so, dass potentielle Mobbingopfer in der Klasse durch ihre Rollen in den Geschichten bloßgestellt werden. Es geht nicht darum wegzuschauen – ich frage immer die Klassenleiter, wenn mir etwas spanisch vorkam – aber im Rahmen einer mir unbekannten Klasse bin ich da in der Stunde selbst vorsichtig.

Ich frage nach Geschwistern, weitester Urlaubsfahrt oder beste Note in Mathematik. Der Sieger darf mir eine Zahl nennen zwischen 1 und der Anzahl der Schüler in der Klasse und ergänzt dabei oben oder unten. Währenddessen mische ich den Stapel durch und zähle dann die Zahl den Stapel runter oder hoch und lese dann die jeweilige Geschichte vor. Dieses „Zufallsprinzip“ akzeptieren alle und es verhindert oft das „Lesen Sie meine Geschichte vor!“-Gebrülle.

Dabei lese ich still immer zwei bis drei Sätze voraus, um die Beleidigungen o.ä. herauszufiltern und wegzulassen. Wenn es zu viel wird, dann sage ich einfach „Ach ne, langweilig“ und lese nicht zuende. Alles das mache ich natürlich freundlich bis lustig und so fühlt sich niemand angegriffen.

Ich schaffe nicht alle Geschichten. Den Rest überfliege ich nur und suche schnell die witzigen heraus.

Ich nehme alle Blätter wieder mit.

Abrundung

Vielleicht sind meine Schutzvorkehrungen etwas übertrieben, aber ich habe selbst die Erfahrung machen müssen, dass Schüler diese Sachen nutzen, um irgendwelchen anderen Schülern einen reinzuwürgen. Und ich habe bei Hospitationen erlebt, dass dies passiert, ohne dass der Lehrende es merkt.

Aber ich mache das auch in Klassen, die ich kenne und die mir vertrauen. Dann wird es wirklich spannend – auch wenn ich selbst mitschreibe. Es kommen auch lange Geschichten heraus. Die meisten Schüler sind von sich selbst überrascht, wie viel sie in der kurzen Zeit schreiben können. Und immer wieder entdecke ich Perlen.

Ich mache in einer Klasse nie dieselbe Übung mehr als zwei Mal, weil die Schüler dann gezielter ihr Begriffe nennen – und es dann wirklich schwierig wird. Aber in Abwandlung lasse ich sie auf die kleinen Blätter Kurzsätze mit drei Worten oder alternativ Fragen aus zwei Worten formulieren.

Ein Nebeneffekt ist oft beim zweiten Mal, dass man erkennt, was in der Klasse wichtig ist. Beim ersten Mal kommen oft Worte wie „Hallo“ oder „Schule“, später ist das dann interessanter, ohne abgedreht zu sein.

Auffällig fand ich es in manchen Klassen, wenn auf 50% der Zettel „Hunger“ steht.

Einmal habe ich die Blätter im Klassenzimmer liegen lassen und ein nachfolgender Kollege hat darin gelesen – das gilt es auch zu vermeiden.