Sozialkunde – schnell gemacht 1

Manchmal erlebe ich etwas Seltsames: Ich sitze am / im Internet, suche etwas, was meine Unterrichtsvorbereitung inspirieren könnte –

und finde was.

Da ich grad in Sozialkunde das Thema Grundgesetz, Grundrechte verhandle, galt mir dieses Bild wunderbar als Vertiefung zum Thema Freiheit, Sicherheit und Terror. Gleichzeitig habe ich es im DU der zehnten Klasse verwendet. Hier übe ich grad Erörterung für die nächste Schulaufgabe und eine Interpretation und Besprechung der Montage unter der Fragestellung „Was ist Freiheit?“ sollte ein wenig helfen, die Hirnwindungen in Gang zu setzen.

Dabei war die Planung der Stunde simpel – so wie ich es mag: Folie auflegen als stummer Impuls, die Diskussion begann ziemlich von allein.

In Sozialkunde konnte ich das noch mit einem AB aus der Zeitschrift Praxis Politik 6/2010 verknüpfen (Thema: Gefährdungen der Demokratie, S. 28). Hier findet sich eine Karikatur, die die Thematik Freiheit-Sicherheit ähnlich darstellt, wenn auch mit weniger Spitze.

Die Bildmontage wurde über www.deutschland-comic.de verlinkt.

das übliche…

…habe mich früher bei Blogs immer gesucht, wo ein grundsätzlicher Artikel zu der Frage steht, warum derjenige nun bloggt. Das fehlte mir irgendwie. Also denke ich nun nach, warum ich mich hier durch Software, Plugins und Texte schlage. Welche Message ich verbreiten möchte. Was für ein Ziel das Ganze haben soll.

Seltsamerweise wird der Drang, darüber nachzudenken sehr groß derzeit.

Könnte an der inneren ToDo-Liste liegen, die so groß ist, dass ich mich nicht einmal traue, sie aufzuschreiben. Vor lauter Angst, dass sie mich erschlägt, wenn sie sich erst einmal manifestiert hat.

Könnte daran liegen, dass ich in solchen Momenten derart gelähmt bin, dass es wehtut.

Und das war erst die erste Woche nach den Ferien.

Wander aimlessly most of the time (Foto-Projekt)

Street Photography Now Project

Über die Seite Medienpädagogik Praxis stieß ich grad auf ein Projekt zum Bereich Straßenfotografie, welches über flickr organisiert wird. Seit Oktober 2010 wird hier pro Woche ein Fotografier-Auftrag angekündigt und man hat 6 Tage Zeit seine Bilder zu diesem Auftrag in die flickr-Gruppe einzutragen.

Street Photography Now Project

Inspiriert von diesem Projekt regt Eike Rösch vom Medienpädagogik Praxis Blog an, mit Jugendlichen/Schülern in dieser Richtung aktiv zu werden. Eine Sache, die ich angesichts der Fotografierwut der Schüler (vgl. Facebook), selbst für spannend erachte.

Medienpädagogik Praxis Blog

Ich habe so etwas selbst einmal für unsere Schulhomepage durchgeführt. War eine spontane Idee in einer Vertretungsstunde. Die Schüler sollten zunächst in Wort ihren Lieblingsort an der Schule porträtieren und bekamen dann von mir eine Digicam in die Hand gedrückt, um diesen Ort zu fotografieren. Bild und Text habe ich dann zusammen auf die Homepage gebracht. Ist ausbaufähig. Die Texte habe ich leider nicht mehr, aber grad  noch drei Fotos gefunden:

Walzer für Niemand

httpv://www.youtube.com/watch?v=610THurusKU

Ein Song, der mich das ganze Wochenende begleitet hat. Eine Stimme, die man mal hören und eine junge Dame, die man sehen sollte. Im letzten Oktober durfte ich einen Teil ihres Konzerts um die Ecke erleben und das, was mich am meisten überraschte, war ihr Auftreten im eigenen Sinn.

httpv://www.youtube.com/watch?v=mfYwI-P5ucE

Selten habe ich einen Künstler/eine Künstlerin auf der Bühne gesehen, die (zwischen den Liedern) scheinbar so ungern ihre Person in den Mittelpunkt stellt. Man mag es am ehesten Schüchternheit – aber dennoch erwartet man es nicht von jemandem, der oder die eine Tour macht und jeden Abend dort oben steht.

Aber es geht auch anders … wenn sie singt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=UKE7ucCmTeg

Crazy Heart

Schnell mal ne DVD aus der Videothek geholt.

Und nicht bereut.

Die Story ist schnell erzählt: Der heruntergekommene Country-Sänger Bad Blake tourt übers Land und versucht auch noch volltrunken auf der Bühne eine gute Show abzuliefern. Es offenbart sich im Laufe der Handlung, wie kaputt sein Leben mit mehreren Ex-Frauen und Kindern, die er seit über 20 Jahren nicht gesehen hat, wirklich ist. Da soll die junge Mutter Jean eine Wende in sein Leben bringen. Doch diese Chance versaut er ebenso.

Ob man nun auf Country steht oder nicht, aber Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal zeigen eine erstklassige Arbeit. Ja, eine typische amerikanische Geschichte, aber saugut dargestellt.

Einzig Colin Farell hätte man eine andere Rolle anbieten können.

Ich für meinen Teil werde mal nach den anderen Filmen mit Jeff Bridges Ausschau halten. Ich glaube, das könnte sich lohnen.

(das Cover ist über amazon.de verlinkt)