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	Kommentare zu: Die Notenpeitsche	</title>
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	<description>Kubiwahn...jetzt mal Ruhe hier</description>
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		<title>
		Von: admin		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2011/02/die-notenpeitsche/#comment-63</link>

		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 15:34:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kubiwahn.de/blogwahn/?p=519#comment-63</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.kubiwahn.de/wordpress/2011/02/die-notenpeitsche/#comment-62&quot;&gt;Herr Rau&lt;/a&gt;.

:D Naja, so dunkle Andeutungen mache ich nicht. Es ist einfach nicht vorgesehen, dass Noten als Erziehungsmaßnahme herhalten - Terminierung ist da eine andere Sache - wobei, mein Chef erzählte, dass er eine Kollegin hatte, die aus diesem Grund sechs und mehr Exen schrieb, und das in einem Halbjahr. Ich meine mich sogar dunkel erinnern zu können, dass ich es in einem Kommentar zum Schulrecht sogar ausdrücklich als nicht erlaubt gelesen habe, dass Leistungsfeststellungen als Ordnungsmaßnahme eingesetzte werden dürften.
Und naja, für meine Realschüler sind Noten ab Ende der 8. Klasse etwas, was eine Bedeutung hat, die über die Schule hinausgeht, sei es Bewerbungen oder auch weiterführende Schulen. Da komme ich einfach nicht drumrum, was nicht bedeutet, dass ich mir den großen Geschenkesack umbinde, wenn Zeugnisse anstehen.
Mich stören aber grundsätzlich zwei Dinge daran:

- dass es als pädagogische Maßnahme verkauft wird
- dass man den Reffis, und das weiß ich ja, nichts Vernünftiges beibringt, um Disziplinprobleme in den Klassen zu lösen

Und abschließend habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass die schlechten Noten allein Schüler nicht unbedingt zum Lernen bringen. Wäre ja schön, wenn das so einfach wäre ;).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.kubiwahn.de/wordpress/2011/02/die-notenpeitsche/#comment-62">Herr Rau</a>.</p>
<p>😀 Naja, so dunkle Andeutungen mache ich nicht. Es ist einfach nicht vorgesehen, dass Noten als Erziehungsmaßnahme herhalten &#8211; Terminierung ist da eine andere Sache &#8211; wobei, mein Chef erzählte, dass er eine Kollegin hatte, die aus diesem Grund sechs und mehr Exen schrieb, und das in einem Halbjahr. Ich meine mich sogar dunkel erinnern zu können, dass ich es in einem Kommentar zum Schulrecht sogar ausdrücklich als nicht erlaubt gelesen habe, dass Leistungsfeststellungen als Ordnungsmaßnahme eingesetzte werden dürften.<br />
Und naja, für meine Realschüler sind Noten ab Ende der 8. Klasse etwas, was eine Bedeutung hat, die über die Schule hinausgeht, sei es Bewerbungen oder auch weiterführende Schulen. Da komme ich einfach nicht drumrum, was nicht bedeutet, dass ich mir den großen Geschenkesack umbinde, wenn Zeugnisse anstehen.<br />
Mich stören aber grundsätzlich zwei Dinge daran:</p>
<p>&#8211; dass es als pädagogische Maßnahme verkauft wird<br />
&#8211; dass man den Reffis, und das weiß ich ja, nichts Vernünftiges beibringt, um Disziplinprobleme in den Klassen zu lösen</p>
<p>Und abschließend habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass die schlechten Noten allein Schüler nicht unbedingt zum Lernen bringen. Wäre ja schön, wenn das so einfach wäre ;).</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Herr Rau		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2011/02/die-notenpeitsche/#comment-62</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herr Rau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:54:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kubiwahn.de/blogwahn/?p=519#comment-62</guid>

					<description><![CDATA[Die Tipps deines Seminarrektors sind natürlich goldrichtig. Was den Rest betrifft, ich sehe das nicht ganz so eng. Legal ist das ohnehin, da solltest du nicht dunkle Andeutungen machen - ich wüsste nicht, dass es legale Vorschriften über die Terminierung von solchen Prüfungen gibt, die über die bekannten Vorschriften und gesetze hinausgehen.

Trotzdem ist das eine Methode, die man selten anwenden dürfte. Es kommt halt darauf an, ob sie funktioniert und was sie für Nebenwirkungen hat. Mangels Erfahrung kann ich da nichts dazu sagen.

Und ja, wenn das Ziel ist: &quot;die Klasse ist von nun an ruhig, weil sie schlechte Noten fürchtet&quot;, dann ist das schlecht. Nun sind Klassen aber nicht blöd. Die merken und wissen, ob sie schlechte Noten kriegen, weil der Lehrer das halt so wollte, oder weil sie den Stoff nicht gekonnt haben. Im ersten Fall führt das zu Ablehnung, vielleicht Angst vor Noten. (Und verwerflich wäre es natürlich, wenn der Lehrer trotz guter Leistungen nach einer disziplinlosen Stunde schlechte Noten gäbe. Das kommt aber wohl nicht nennenswert vor.) Im zweiten Fall akzeptiert der Schüler die Note und wird nicht aus Furcht vor Noten lernen, sondern um bessere Noten zu kriegen. Das ist ein Unterschied.

Vielleicht liegt meine lockere Sicht auch daran, dass für mich Noten eben nicht etwas sind, &quot;was meine Schüler brauchen für das Weiterkommen, für Bewerbungen und ja für den weiteren Erfolg in ihrem Leben.&quot; Das gilt für die meisten meiner Schüler nur für die Jahre vor dem Abitur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tipps deines Seminarrektors sind natürlich goldrichtig. Was den Rest betrifft, ich sehe das nicht ganz so eng. Legal ist das ohnehin, da solltest du nicht dunkle Andeutungen machen &#8211; ich wüsste nicht, dass es legale Vorschriften über die Terminierung von solchen Prüfungen gibt, die über die bekannten Vorschriften und gesetze hinausgehen.</p>
<p>Trotzdem ist das eine Methode, die man selten anwenden dürfte. Es kommt halt darauf an, ob sie funktioniert und was sie für Nebenwirkungen hat. Mangels Erfahrung kann ich da nichts dazu sagen.</p>
<p>Und ja, wenn das Ziel ist: &#8222;die Klasse ist von nun an ruhig, weil sie schlechte Noten fürchtet&#8220;, dann ist das schlecht. Nun sind Klassen aber nicht blöd. Die merken und wissen, ob sie schlechte Noten kriegen, weil der Lehrer das halt so wollte, oder weil sie den Stoff nicht gekonnt haben. Im ersten Fall führt das zu Ablehnung, vielleicht Angst vor Noten. (Und verwerflich wäre es natürlich, wenn der Lehrer trotz guter Leistungen nach einer disziplinlosen Stunde schlechte Noten gäbe. Das kommt aber wohl nicht nennenswert vor.) Im zweiten Fall akzeptiert der Schüler die Note und wird nicht aus Furcht vor Noten lernen, sondern um bessere Noten zu kriegen. Das ist ein Unterschied.</p>
<p>Vielleicht liegt meine lockere Sicht auch daran, dass für mich Noten eben nicht etwas sind, &#8222;was meine Schüler brauchen für das Weiterkommen, für Bewerbungen und ja für den weiteren Erfolg in ihrem Leben.&#8220; Das gilt für die meisten meiner Schüler nur für die Jahre vor dem Abitur.</p>
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