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	Kommentare zu: 5 Minuten Schulleitung &#8211; Das System	</title>
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		<title>
		Von: Hauptschulblues		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-48049</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hauptschulblues]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 11:50:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein denkwürdiger Beitrag ...]]></description>
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		<title>
		Von: tommdidomm		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-48023</link>

		<dc:creator><![CDATA[tommdidomm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 09:57:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-47979&quot;&gt;Jan&lt;/a&gt;.

Ich war damals auch sehr verblüfft. :D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-47979">Jan</a>.</p>
<p>Ich war damals auch sehr verblüfft. 😀</p>
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		<title>
		Von: tommdidomm		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-48022</link>

		<dc:creator><![CDATA[tommdidomm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 09:56:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-48008&quot;&gt;retemirabile&lt;/a&gt;.

Hast Recht. Auch wenn &quot;Recht haben&quot; irgendwie immer einen seltsamen Beigeschmack hat, denn mal will ja nicht der Klugscheißer sein und letztlich ist ja so viel ein Problem der Perspektive und nicht der Wahrheit oder des Rechts.

Für mich tritt das gerade im Punkt Notengebung oft zutage. Ich kann im Fach Deutsch locker eine Stunde Rechtschreibung machen und danach eine Ex schreiben, dann gäbe es eine Note, die kaum einer in Zweifel ziehen würde, weder Eltern noch Schüler noch Schulleitung. Aber die Sinnhaftigkeit dieser Bewertung gerade in diesem Fach erschließt sich mir bis heute nicht. Mache ich dagegen ein vierstündiges Filmprojekt muss ich die Bewertung doppelt und dreifach absichern, muss ausführliche Beobachtungsbögen führen, muss gesondert rechtfertigen, warum ich Arbeitshaltung und Teamfähigkeit mit in die Note einfließen lasse und am Ende stehe ich immer noch da mit wackligen Beinen.

Und es stimmt auch: Offenes Meckern über &quot;das System&quot; bringt gar nichts. Tu ich auch nicht mehr, schweige, möglichst auch mimisch kommentarlos. Versuche zumindestens aber zu ermutigen, sich innerhalb der Grenzen auch auszubreiten und mal zu sehen, wo die Ränder sind. 

In der Schulleitung ist es aber nicht nur ein persönliches Problem, sondern auch die Aufgabe innerhalb eines Kollegiums diejenigen, die sich vor lauter Unsicherheit sklavisch an die Buchstaben der Schulordnung halten UND die, die sich von Vorgaben schon lang verabschiedet haben, irgendwo zusammen zu bringen - bzw. zu stabilisieren.

Letztlich aber strengt es mich an, weil ich innerlich mehr denn je nach Peilung Ausschau halte und mich deutlich öfter ausrichten muss als noch vor ein paar Jahren.

PS: Beim Thema Referendariat erinnere ich mich auch noch an den Satz eines Schülers, der danach vor zum Pult kam: &quot;Wissen Sie Herr K., die Stunde war super, weil sie so waren wie immer.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-48008">retemirabile</a>.</p>
<p>Hast Recht. Auch wenn &#8222;Recht haben&#8220; irgendwie immer einen seltsamen Beigeschmack hat, denn mal will ja nicht der Klugscheißer sein und letztlich ist ja so viel ein Problem der Perspektive und nicht der Wahrheit oder des Rechts.</p>
<p>Für mich tritt das gerade im Punkt Notengebung oft zutage. Ich kann im Fach Deutsch locker eine Stunde Rechtschreibung machen und danach eine Ex schreiben, dann gäbe es eine Note, die kaum einer in Zweifel ziehen würde, weder Eltern noch Schüler noch Schulleitung. Aber die Sinnhaftigkeit dieser Bewertung gerade in diesem Fach erschließt sich mir bis heute nicht. Mache ich dagegen ein vierstündiges Filmprojekt muss ich die Bewertung doppelt und dreifach absichern, muss ausführliche Beobachtungsbögen führen, muss gesondert rechtfertigen, warum ich Arbeitshaltung und Teamfähigkeit mit in die Note einfließen lasse und am Ende stehe ich immer noch da mit wackligen Beinen.</p>
<p>Und es stimmt auch: Offenes Meckern über &#8222;das System&#8220; bringt gar nichts. Tu ich auch nicht mehr, schweige, möglichst auch mimisch kommentarlos. Versuche zumindestens aber zu ermutigen, sich innerhalb der Grenzen auch auszubreiten und mal zu sehen, wo die Ränder sind. </p>
<p>In der Schulleitung ist es aber nicht nur ein persönliches Problem, sondern auch die Aufgabe innerhalb eines Kollegiums diejenigen, die sich vor lauter Unsicherheit sklavisch an die Buchstaben der Schulordnung halten UND die, die sich von Vorgaben schon lang verabschiedet haben, irgendwo zusammen zu bringen &#8211; bzw. zu stabilisieren.</p>
<p>Letztlich aber strengt es mich an, weil ich innerlich mehr denn je nach Peilung Ausschau halte und mich deutlich öfter ausrichten muss als noch vor ein paar Jahren.</p>
<p>PS: Beim Thema Referendariat erinnere ich mich auch noch an den Satz eines Schülers, der danach vor zum Pult kam: &#8222;Wissen Sie Herr K., die Stunde war super, weil sie so waren wie immer.&#8220;</p>
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		<title>
		Von: retemirabile		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-48008</link>

		<dc:creator><![CDATA[retemirabile]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 08:54:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist ein spannendes Thema, das mich auch immer wieder beschäftigt. Mir geht es auch so, dass ich Theater überhaupt nicht mag. So habe ich z.B. im Ref manche Dinge in den Lehrproben nicht gemacht, obwohl ich wusste, dass sie meine Note verbessert hätten, weil es mir unerträglich war, mich so weit von der empfundenen Realität zu entfernen und eben Theater zu spielen. 

Inzwischen habe ich aber auch gelernt, dass manchmal ein bisschen Theater sein muss, wenn man was erreichen möchte (die Frage eines Profs– unter vier Augen –  in einer entsprechenden Situation war mal: Wollen Sie Recht haben oder Erfolg?). Da ist der Grad zwischen  Sich-Verbiegen und Nötige-Zugeständnisse-machen natürlich schmal, aber ich habe den Eindruck, dass man mit der 100%-Straight-Linie sich zwar einbilden kann, man habe Recht (was natürlich auch noch zu hinterfragen wäre), aber man bewirkt halt oft wenig. 

Inzwischen denke ich, dass es eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht, diese Ambiguität einerseits auszuhalten und sie andererseits nicht destruktiv wirken zu lassen. Meist ist es ja so, dass man an entscheidender Stelle &lt;strong&gt;innerhalb&lt;/strong&gt; eines »makelbehafteten« Systems weit mehr Positives bewirken kann, als wenn man sich offen von diesem System distanziert und nur darüber meckert. Die dafür nötigen Kompromisse können von Kompromisslosen schnell als Rückgratlosigkeit missverstanden werden. 

Hier noch ein Zitat dazu, das – für mich – aus unerwarteter Quelle kam: 

&lt;blockquote&gt;Be able to keep two completely contradictory ideas alive and well inside your heart and head at all times.&lt;/blockquote&gt;

— Bruce Springsteen (aus seiner  SXSW 2012 Keynote).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein spannendes Thema, das mich auch immer wieder beschäftigt. Mir geht es auch so, dass ich Theater überhaupt nicht mag. So habe ich z.B. im Ref manche Dinge in den Lehrproben nicht gemacht, obwohl ich wusste, dass sie meine Note verbessert hätten, weil es mir unerträglich war, mich so weit von der empfundenen Realität zu entfernen und eben Theater zu spielen. </p>
<p>Inzwischen habe ich aber auch gelernt, dass manchmal ein bisschen Theater sein muss, wenn man was erreichen möchte (die Frage eines Profs– unter vier Augen –  in einer entsprechenden Situation war mal: Wollen Sie Recht haben oder Erfolg?). Da ist der Grad zwischen  Sich-Verbiegen und Nötige-Zugeständnisse-machen natürlich schmal, aber ich habe den Eindruck, dass man mit der 100%-Straight-Linie sich zwar einbilden kann, man habe Recht (was natürlich auch noch zu hinterfragen wäre), aber man bewirkt halt oft wenig. </p>
<p>Inzwischen denke ich, dass es eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht, diese Ambiguität einerseits auszuhalten und sie andererseits nicht destruktiv wirken zu lassen. Meist ist es ja so, dass man an entscheidender Stelle <strong>innerhalb</strong> eines »makelbehafteten« Systems weit mehr Positives bewirken kann, als wenn man sich offen von diesem System distanziert und nur darüber meckert. Die dafür nötigen Kompromisse können von Kompromisslosen schnell als Rückgratlosigkeit missverstanden werden. </p>
<p>Hier noch ein Zitat dazu, das – für mich – aus unerwarteter Quelle kam: </p>
<blockquote><p>Be able to keep two completely contradictory ideas alive and well inside your heart and head at all times.</p></blockquote>
<p>— Bruce Springsteen (aus seiner  SXSW 2012 Keynote).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan		</title>
		<link>https://www.kubiwahn.de/wordpress/2015/02/5-minuten-schulleitung-das-system/#comment-47979</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 06:20:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kubiwahn.de/blogwahn/?p=4124#comment-47979</guid>

					<description><![CDATA[Diesen inneren Drang kenne ich nur zu gut - aber Hausverbot habe ich bisher noch nirgends  :-D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen inneren Drang kenne ich nur zu gut &#8211; aber Hausverbot habe ich bisher noch nirgends  😀</p>
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