Frickeln Dezember 2025

Runterfahren -adhs

Ich nehme mein Dienstlaptop gern am Wochenende mit heim, um mir vorzunehmen zu arbeiten – was ich sehr selten tue, eigentlich nur wenn es um Access geht, was ich in meiner Mac-Welt nicht so habe. Früher aber vor allem, um weniger umständlich auf dienstliche Emails zuzugreifen und auf die Kommunikation mit dem KM.

Sehr gerne vergesse ich es auch daheim am Montag, so wie jetzt wieder. Bisher habe ich dann irgendwo einen Laptop besorgt, angeschlossen, aber das Einrichten dauerte zu lang. Diesmal habe ich drauf verzichtet und einfach das iPad auf den Tisch gestellt und den Tag damit bestritten. Das ging. Und reichte auch. In den Tagen danach, habe ich mehr versucht mit dem iPad zu arbeiten und der Vorteil war vor allem, dass ich weniger abgelenkt war.

Noch weniger Ablenkung aber, wenn ich mit der Hand schreibe – aber dazu irgendwann mehr.

Ich fahre runter.

Apple und

Ich habe außerdem ein bisschen eine Rolle rückwärts gemacht, ich Verräter, und dann doch wieder den iMac, bzw, jetzt ein MacBook, auf den Schreibtisch gestellt. Dies vor allem, weil ich doch drauf eingespielt bin und die mickrig wenigen Workflows bei mir über MacOS und ein paar der dortigen Apps laufen. Alles andere kostet mir zu viel Zeit – aktuell, wo unverhältnismäßig viel los ist.

In dem Zusammenhang greife ich auch wieder auf Evernote zurück, was ich vor einigen Jahren aus den Augen verloren habe, weil es auf meinen Geräten plötzlich eine wahnsinnige Schwerfälligkeit entwickelte. Das ist aktuell anders, dafür ist der Preis in die Höhe geschossen. Aber davon auch irgendwann mehr.

Was noch läuft – oder auch nicht

  • Paperless auf dem Raspberry Pi 5
  • Pi-Hole auf demselbigen Raspbi
  • Immich…bekomme ich nicht mehr zum Laufen auf dem Rasbpi, auch nach mehrmaligen Neuinstallationen, ich müsste wohl das ganze Ding plattmachen oder mir doch eine containerfähige NAS zu Weihnachten wünschen

Es läuft noch mein Nextcloud über Hetzner, vor allem auch um Daten und Dateien auszutauschen.

Unterm Strich

Ich bin 2008 auf Apple umgestiegen, auch weil ich nicht mehr so viel Administrator meiner eigenen Rechner sein wollte. Wie gesagt: Mir fehlt aktuell die Zeit.

Hinweisen auf Herrn Rau

Ich habe einen tollen Post (ich möchte das Wort „geil“ verwenden) bei Herrn Rau entdeckt, der sich „grad“ auf Linux eingerichtet hat: https://www.herr-rau.de/wordpress/2025/12/wohlige-selbstzufriedenheit-umstieg-auf-linux.htm

Ich fand mich bei einigen Passagen wieder:

  • für viele Anwendungsfälle reicht ein Linux Mint völlig aus
  • Zusammenarbeit mit Linux und iPhone etc ist eher schwer bis umständlich

Bestes Zitat: „(Linux) Zu empfehlen: Allen, die ihre wohlige Selbstzufriedenheit und moralische Überlegenheit nicht aus anderen Quellen schöpfen können.“

Geht mir auch so, wenn ich mein HP-Linux-Mint-Laptop raushole und ein wenig dran arbeite. Ab und an streichle ich mein iPad, dann kommen auch ganz ordentliche Gefühle raus.

6 Antworten auf „Frickeln Dezember 2025“

  1. @tom-min "Weniger der Admin sein" am Rechner? Das kann ich gut verstehen. Oft fressen viele technischen Dinge so viel Zeit und es dreht sich alles ums System selbst.

    Ich weiss nicht wie oft ich frisch irgendwo mit einem "fertig" eingerichteten Laptop da saß und erst 2 oder 3 Tage später den Satz sagte "Ah, dann kann ich ja jetzt arbeiten".

    Ein windoof update oder eine "serverrichtlinie" durch die Firma, oder einen neuen vom Admin gewollten ausspäh bot später… und das zähneknirschen beginnt von neuem.

    1. Plus: Das neue Peripheriegerät benötigt Sondermaßnahmen (oder ganz früher: noch mal doppelt RAM). Aber ja, das Update auf Windows 11 auf dem Dienstgerät war abenteuerlich, also das Einstellen danach. Dazu die plötzlich fehlenden Rechte, auf die Schulserver zuzugreifen. Ach Ach.

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