Frau Brüllen initiiert wie jeden Monat den 5. zum #wmdedgt
Also: Was mache ich eigentlich den ganzen Tag?
Heute Home-Office-Tag, was grundsätzlich freundlich klingt. Aber es heißt heute einfach, dass ich auf eine Beerdigung gehe. Vor zehn Tagen ruft J an und erzählt, dass M in der Nacht gestorben ist – ganz schnell. Der M in etwa meinem Alter, mit dem ich am Nachmittag vorher noch telefoniert habe wegen einer Fischerkurssache. Nach dieser Nachricht, so merkte ich, war ich etwas aus der Spur geraten. Wie damals, als F anrief und mir mitteilte, dass T gestorben sei in der Nacht, einfach so, im Sessel sitzend. Mein Alter. Damals, fast auf den Monat genau vor zehn Jahren. Wo ich auch aus der Spur geraten bin, und zwar sehr andauernd. Trauerfeier ist kurz und die Besucher stehen zahlreich auch vor der Aussegnungshalle. Die Straße dorthin ortsauswärts gesäumt mit Autos. Und alle ringen eine Stunde lang um Fassung.
Im Home Office danach passiert nicht viel. Ein paar Nachrichten, Mails und Telefonate erledigen.
Am frühen Nachmittag Aufbruch nach Nürnberg. Es muss heiße Ware übergeben werden. Also landet ein großer Karton Nürnberger Lebkuchen im Kofferraum, den ich im Landkreis Schwandorf verteilen muss. Schneller Kaffee mit der Dealerin.
Die Ortsnähe genutzt und zwei weitere Läden abgeklappert, um Versandkosten zu sparen. Hier mal einer ohne Werbungskosten: Haused Wolf.
Schoppen wird am Ende knapp, weil wir einen Tisch reserviert haben im Inoshi am Stresemannplatz. Auch dies eine Empfehlung, wenngleich die Website hier nicht viel hergibt.
Das Finale bereitete dann Herr Egersdörfer in der Tafelhalle, unfassbar gut. Lange Autofahrt heim, nach Mitternacht ins Bett. Und damit auch eine anstrengende Arbeitswoche beendet.

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