Joplin
Ich tippe grad auf Obsidian, während mein Joplin neu synchronisiert. Nach einigen Aktionen scheint ein Problem behoben zu sein, was mich unsicher macht und nervt. Dies betrifft Meldungen, die ab und an schon in der Vergangenheit aufgetreten waren:
„Some items cannot be decrypted“.
Dann erscheint eine Warnmeldung, ich kann bisschen recherchieren, aber so richtig bekomme ich keine Lösung und wenn jemand von einer berichtet, dann ist sie nicht nachvollziehbar für mich oder mein OS. Diesmal gehen die Fehlermeldungen nicht weg.
Gleichzeitig stieß ich auf eine Meldung, dass der Hauptschlüssel zur Verschlüsselung der Notizen upgegradet werden sollte, was auf Anhieb auch nicht funktionierte.
Nach einigem Hin und Her (Export der Notizen und Import der Notizen und Neuverschlüsselung) synchronisiert es grad ohne Fehlermeldungen – vonwegen.
Also bleibt angesichts einer etwas schwierigen Problemlösung für die Verschlüsselung ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Die Verschlüsselung konnte ich lösen, weil ich in der Vergangenheit für die Schulleitungsnotizen einen gesonderten Hauptschlüssel verwendet habe, den ich erst suchen musste.
Die letzte Möglichkeit der Reparatur ist jetzt das Plugin „Victor“. Mit ihm kann man, nach Backup der Daten(!), die Notizen in der Joplin Cloud vollständig löschen mit allen tags, Profileinstellungen etc., um dann das Ganze neu aufzusetzen.
Wir werden sehen. Es läuft grad noch.
Nachdem es durchgelaufen ist, ist die Fehlermeldung weg.

Es wäre eventuell einfacher, wenn ich es selbst hoste, aber dagegen spricht die etwas lahme Internet-Infrastruktur hier auf dem Land – außerdem mein Bedürfnis, eben nicht alles selbst hosten zu müssen. Daher nutze ich auch die Bezahl-Sync-Version.
Am Ende des heutigen Tages ist alles synchronisiert ohne Probleme und weitere Fehlermeldungen. Da ich viel Zeit habe, schaute ich mir zwischendrin Obsidian an.
Mal sehen, wie gesagt.
Obsidian
Nach kurzer Recherche habe ich u.a. entdeckt, dass ich durch einen einfachen Export der Daten aus Joplin diese einfach in Obsidian importieren kann – Markdown sei Dank. Sie werden mit den Verzeichnissen/Ordner importiert.
Obsidian und Joplin sind sich recht ähnlich, was da Handling angeht. Dennoch sind sie angelegt auf eine unterschiedliche Nutzung. In Joplin sehe ich eher das Journaling, in Obsidian wirklich das Vernetzen von Wissen und Notizen, Gedanken und Ideen.
Vielelicht liebe ich auch nur mehr die Tools als die Arbeit damit. (vgl. unten)
Papier
In der Schule hat sich das Wlan-System stark verschlechtert und ist in einigen Klassenzimmern nicht mehr wirklich verlässlich nutzbar, d.h. ich bin diese Woche wieder auf Papier-Arbeitsblätter umgestiegen. Die SchülerInnen wissen sich mit HotSpots etc. zu behelfen, aber wirklich hilfreich ist das nicht. Es gibt seit geraumer Zeit Probleme mit den Access-Points, neue sind bestellt, jetzt muss man nur noch verhandeln, wer sie anbringt.
Endlos. Lästig. Betrifft auch mein Büro an manchen Tagen.
Endlich haben wir die Rückmeldung, dass die Access-Points zeitnah angebracht werden von einer Firma.
Ein Ding abgehakt.
PS: Vor zehn Jahren wäre ich noch selbst auf die Leiter gestiegen, um an der Decke Sachen zu installieren. Jetzt gibt es den Digitalpakt und Einstellungsstopp im Öffentlichen Dienst.
Links
Obsidian und Joplin – Das Produktivitätsparadoxon
Als Beispiel: Some items cannot be decrypted
Der erste Artikel, den ich las in Bezug auf Joplin stammte von Peter Baumgartner, der von Evernote umstieg. Irgendwann wandte er sich dann Obsidian zu. Ich habe gesehen, dass er seit 2023 nichts Neues mehr geschrieben hat. Vorher aber ähnlich informativ und produktiv wie Herbert Hertramph. Wobei letzterer kaum zu bremsen ist und ich mit dem Installieren und Ausprobieren nicht mehr hinterher komme.