{"id":1261,"date":"2011-06-17T11:07:40","date_gmt":"2011-06-17T09:07:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/?p=1261"},"modified":"2011-06-17T11:07:40","modified_gmt":"2011-06-17T09:07:40","slug":"unterricht-leicht-gemacht-was-soll-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/2011\/06\/unterricht-leicht-gemacht-was-soll-das\/","title":{"rendered":"Unterricht leicht gemacht &#8211; was soll das?"},"content":{"rendered":"<p>Lange suche ich schon meinen &#8222;Ton&#8220; innerhalb des Blogs. Dies betrifft nicht nur die Sprache, in der ich mich \u00e4u\u00dfern will, sondern auch die Inhalte. Nach den ersten Monaten nun scheint sich zumindestens die Reihe &#8222;Unterricht &#8211; leicht gemacht&#8220; heraus zu kristallisieren. Daher einige Worte dazu.<\/p>\n<p>In den betreffenden Artikeln will ich zu allererst einfach Ideen darstellen, die ich in meiner Unterrichtsvorbereitung entwickle. Nicht alle Ideen setze ich auch im Unterricht um, manchmal verwerfe ich sie, auch wenn sie sich theoretisch gut ansehen. Andere Beitr\u00e4ge sind wirklich nur Idee, d.h. ich finde Material, habe eine Idee, wei\u00df aber nicht genau, worauf sie hinf\u00fchren soll. Hier hoffe ich dann nat\u00fcrlich auf R\u00fcckmeldung.<\/p>\n<p>Allen Ideen gemein ist aber oder soll sein, dass sie<\/p>\n<ul>\n<li>in weniger als 15 Minuten entwickelt sind (ich kann danach unterrichten, kann es aber auch erweitern, wenn ich m\u00f6chte)<\/li>\n<li>von einfachem Material ausgehen, welches ich in der Regel im Internet finde<\/li>\n<li>in der Lebenswelt der Sch\u00fcler angesiedelt sind, bzw. einen Bezug dazu finden*<\/li>\n<li>die Selbstt\u00e4tigkeit der Sch\u00fcler anregen soll<\/li>\n<li>offen formuliert sind, damit niemand meint, hier Handlungsanweisungen\/Stundenmuster zu bekommen<\/li>\n<li>fachliches Wissen voraussetzen oder erwarten, dass man sich den selbst\u00e4ndig beschafft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie gesagt: hoffentlich kann jemand da drau\u00dfen was damit anfangen. Und: dieser Ansatz ist ja nicht ganz neu, viele Lehrer-Blogs, die ich lese, beinhalten solche Artikel &#8211; was bei mir oft fehlt, wird eine ausf\u00fchrliche Reflektion sein, denn ich formuliere die Idee hier in der Regel vor der Ausf\u00fchrung, also quasi identisch mit meiner Unterrichtsvorbereitung.** Da die Formulierungen der Ideen so offen sind, ist meiner Meinung nach eine Reflektion aus meinem Unterricht wenig hilfreich. Wenn etwas auff\u00e4llig ist, auch auff\u00e4llig schief gelaufen, werde ich es notieren &#8211; sonst nicht.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bereite ich mehr Unterricht in der Woche vor, aber ein Gro\u00dfteil davon sind die sogenannten &#8222;Brot- und Butter-Stunden&#8220;. Meine Ideen hier sch\u00e4tze ich besser ein &#8211; im Sinne von origineller. Und seltsamerweise habe ich gemerkt, dass diese Stunden wirklich durchdachter werden, wenn ich den Ansatz hier ver\u00f6ffentliche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h5>*\u00a0Lebenswelt muss nach meinem Empfinden nicht gleichbedeutend sein mit Erfahrungswelt; als Beispiel: die Situation im Kongo heute (Thema Globalisierung in SK oder Entkolonialisierung in G) ist au\u00dferhalb der Erfahrungswelt, wird aber immer wieder durch die Nachrichten in die Lebenswelt der Sch\u00fcler geholt<\/h5>\n<h5>** Mit dieser Bemerkung er\u00fcbrigt sich dann auch die Frage, wie ich hier so viel Zeit haben kann, solche Artikel zu schreiben. Im Prinzip ist es ein Aufwasch, den ich betreibe.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange suche ich schon meinen &#8222;Ton&#8220; innerhalb des Blogs. Dies betrifft nicht nur die Sprache, in der ich mich \u00e4u\u00dfern will, sondern auch die Inhalte. 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