{"id":2781,"date":"2012-08-29T09:32:12","date_gmt":"2012-08-29T07:32:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/?p=2781"},"modified":"2012-08-29T20:47:14","modified_gmt":"2012-08-29T18:47:14","slug":"liebling-ich-habe-den-computer-geschrumpft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/2012\/08\/liebling-ich-habe-den-computer-geschrumpft\/","title":{"rendered":"Liebling, ich habe den Computer geschrumpft&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Ferienzeit &#8211; mal wieder Zeit, um neue Dinge mit Kabel auszuprobieren. Gesto\u00dfen wurde ich auf den derzeit kleinsten PC der Welt, sagt man so: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raspberry_Pi\" target=\"_blank\">Raspberry Pi<\/a>. <a href=\"http:\/\/www.raspberrypi.org\/about\" target=\"_blank\">Ein Projekt<\/a>, entwickelt, um Sch\u00fclern kosteng\u00fcnstig bis kostenlos wieder den Umgang mit Computern nahezubringen, der \u00fcber das herk\u00f6mmliche Klicken und Facebooken hinaus geht. Man wolle eine \u00e4hnliche Begeisterungswelle wie zu Zeiten des C64 ausl\u00f6sen. Und das Ganze eben f\u00fcr nur 30 Euro zu haben.<\/p>\n<p>Die Previews, die ich sah, zeigten den Kleinen, der HD Filme in voller Aufl\u00f6sung zeigen konnten. Das allein war schon beeindruckend.<\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2833 alignleft\" style=\"margin: 5px; border: 1px solid black;\" title=\"Raspberry 2\" src=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-2.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><strong>Kaufen<\/strong><\/h3>\n<p>Meinen Pi habe ich \u00fcber den Shop <a href=\"http:\/\/downloads.element14.com\/raspberryPi1.html?isRedirect=true\" target=\"_blank\">Element14<\/a> bestellt und nach nur drei Tagen kam die Versandbest\u00e4tigung, weitere zwei Tage sp\u00e4ter lag ein Umschlag im Briefkasten und darin der kleine Computer. Parallel dazu hatte ich schon die Zusatzger\u00e4te bestellt: eine Logitech mk260 Tastatur-Maus-Combo, eine 8GB SD-Card, Hdmi-\/Netzwerk-Kabel und ein Netzteil. Orientiert habe ich mich dabei an<a href=\"http:\/\/elinux.org\/RPi_VerifiedPeripherals\" target=\"_blank\"> einer Liste<\/a> auf elinux.org.<\/p>\n<p>Die sonstigen technischen Daten kann man auf der entsprechenden Seite nachschlagen. F\u00fcr mich von Interesse waren wenige Dinge: HDMI-, LAN-und USB-Anschluss und ausreichende Grafik-\/Prozessorleistung f\u00fcr das Abspielen von Medien.<\/p>\n<h3><strong>In Betrieb nehmen<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/elinux.org\/RPi_Easy_SD_Card_Setup\" target=\"_blank\">Nach dieser Anleitung<\/a> habe ich die SD-Card so vorbereitet, dass ein Linux (Wheezy) \u00fcber die Card gestartet werden kann. Und hier schon wurden meine schlaflosen N\u00e4chte von vor einigen Jahren belohnt, in denen ich mich mehr oder minder intensiv mit Linux auseinandergesetzt hatte, denn es fielen so Begriffe wie &#8222;Terminal&#8220; oder &#8222;sudo&#8220; &#8211; nach einigen Fallen klappte es aber mit dem \u00dcberspielen des Images. Aber so ganz ohne Hilfe und Anleitung ging es eben doch nicht.<\/p>\n<p>Aber der erste Versuch, es zu starten, klappte.<\/p>\n<p>Auf Anhieb m\u00f6glich war das Starten des X-Servers (also eine grafischen Benutzeroberfl\u00e4che) und hier fanden sich einige Anwendungen, wie z.B. ein Web-Browser, der auch ohne Mucken lief. Das System erkannte das Netzwerk automatisch und richtete sich entsprechend ein.<\/p>\n<p>Im weiteren Arbeitsgang wollte ich Quake3 installieren &#8211; nat\u00fcrlich nur, um zu sehen, wie die Grafik ausgelastet werden kann und was von der Geschwindigkeit her so m\u00f6glich ist. Doch hier begannen die Probleme schon irgendwie, weil es auf Anhieb nicht m\u00f6glich war, Quake so zu installieren, dass es mit meinem rudiment\u00e4ren Linuxwissen auch spielbar w\u00e4re. Da mein Interesse am Game nicht so gro\u00df war, habe ich das erstmal zur\u00fcckgestellt.<\/p>\n<h3><strong>XBMC &#8211; RaspBMC + Openelec<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2834\" style=\"border: 1px solid black; margin: 5px;\" title=\"Raspberry 1\" src=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-1.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als dritte Spielerei sollte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/XBMC_Media_Center\" target=\"_blank\">XBMC<\/a> zum Laufen zu bringen sein. Eine eigenst\u00e4ndige Linux-Distribution mit dem Namen <a href=\"http:\/\/www.raspbmc.com\/\" target=\"_blank\">Raspbmc<\/a> macht dies m\u00f6glich. Das Starten ging schnell \u00fcber die B\u00fchne, XBMC kannte ich schon und konnte entsprechend schnell Filme in den Player bringen. Mein technischer Freund half dabei.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Nachtrag: Raspberry Pi und XBMC\" href=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/?p=2846\">NACHTRAG<\/a> beachten.<\/p>\n<p>Ich habe hier mal &#8222;Batman returns&#8220; in Form einer mkv-Datei (h\u00f6chste Aufl\u00f6sung, ca. 12 GB gro\u00df) ablaufen lassen (auf der SD-Card hinterlegt) &#8211; mein technischer Freund hatte das vorbereitet &#8211; , in HD-Qualit\u00e4t, und was soll ich sagen? Der Raspberry spielte das Ding ohne jedes Ruckeln und Macken ab. Die erste Bedienung des Players erfolgte vollst\u00e4ndig \u00fcber die Tastatur (kabellos vom Sofa aus). XBMC mit der Oberfl\u00e4che Slik arbeitet fl\u00fcssig.<\/p>\n<p>Danach richtete ich auf dem iMac Freigaben ein, die wiederum \u00fcber XBMC abgerufen werden konnten. Ebenso die NAS war erreichbar. <a href=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-5.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2835 alignright\" style=\"border: 1px solid black; margin: 5px;\" title=\"Raspberry 5\" src=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-5-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-5-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-5.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf dem Raspberry ist noch ein USB-Port frei &#8211; d.h. hier g\u00e4be es weitere M\u00f6glichkeiten, Daten bereitzustellen.<\/p>\n<p>\u00dcberraschend konnte ich feststellen, dass der Raspberry von meinem (Toshiba-)Fernseher als <a href=\"http:\/\/de.consumer.toshiba.eu\/de\/articles\/standard\/feature_regza_link_de\" target=\"_blank\">REGZA-Link<\/a>-Ger\u00e4t erkannt wird. REGZA ist ein Feature von Toshiba-Ger\u00e4ten, das es erm\u00f6glicht, dass alle Ger\u00e4te \u00fcber eine Fernbedienung, in diesem Fall die des Fernsehers, gesteuert werden k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich schaltet sich der Fernseher automatisch zusammen mit dem Zusatzger\u00e4t aus und ein und springt auf den passenden Kanal. Und ich habe gemerkt, dass der Raspberry nicht nur als REGZA erkannt wird, sondern, dass sich das XBMC auch \u00fcber die eine Fernbedienung steuern l\u00e4sst. Ein unerwartetes Killerfeature.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2836 alignleft\" style=\"border: 1px solid black; margin: 5px;\" title=\"Raspberry 7\" src=\"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-7-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-7-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.kubiwahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Raspberry-7.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Und mit diesem letzten Feature w\u00fcrde der Raspberry f\u00fcr mich eindeutig die bessere L\u00f6sung sein im Vergleich zu meiner Apple-TV-Geschichte. Das ATV liest von Haus aus nur wenige Formate, musste also gejailbreakt werden. Hier nutze ich in der Regel auch XBMC. Der Raspberry w\u00e4re die viel einfachere und kosteng\u00fcnstigere Alternative &#8211; er ist so klein, dass man ihn hinter dem Fernseher unsichtbar anbringen und verkabeln k\u00f6nnte (Das Netzwerk f\u00fchre ich mit dlan heran). Als Fernbedienung k\u00f6nnten Smartphone oder Tablet fungieren, wenn man nicht \u00fcber eine \u00e4hnliche Technik wie REGZA verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Mein ATV bleibt aber noch, vor allem, weil es noch kein XBMC-Plugin f\u00fcr Spotify existiert. Bisher also streame ich vom iPad per Airplay auf den ATV, welcher mit einem optischen Audioausgang an der Stereoanlage h\u00e4ngt.<\/p>\n<p><em>PS: Beschreibung des dritten Bildes\/Anschl\u00fcsse Raspberry Pi im Uhrzeigersinn, unten beginnend &#8211; Videoausgang (gelb), analoger Audioausgang zur Stereoanlage (habe ich nicht zum Laufen gebracht), zwei USB-Anschl\u00fcsse \/ einer davon mit dem Logitech-BT-Stick f\u00fcr Maus und Tastatur, Lan, HDMI, Netzteil.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ferienzeit &#8211; mal wieder Zeit, um neue Dinge mit Kabel auszuprobieren. Gesto\u00dfen wurde ich auf den derzeit kleinsten PC der Welt, sagt man so: Raspberry Pi. Ein Projekt, entwickelt, um Sch\u00fclern kosteng\u00fcnstig bis kostenlos wieder den Umgang mit Computern nahezubringen, der \u00fcber das herk\u00f6mmliche Klicken und Facebooken hinaus geht. Man wolle eine \u00e4hnliche Begeisterungswelle wie <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/2012\/08\/liebling-ich-habe-den-computer-geschrumpft\/\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":1,"activitypub_content_warning":"","activitypub_content_visibility":"","activitypub_max_image_attachments":4,"activitypub_interaction_policy_quote":"anyone","activitypub_status":"","footnotes":""},"categories":[55],"tags":[54],"class_list":["post-2781","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frickeln","tag-technisches-spielzeug"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2781"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2781\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}