{"id":4036,"date":"2014-12-12T22:42:06","date_gmt":"2014-12-12T21:42:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/?p=4036"},"modified":"2014-12-12T22:45:31","modified_gmt":"2014-12-12T21:45:31","slug":"aktuelle-projekte-in-der-schule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/2014\/12\/aktuelle-projekte-in-der-schule\/","title":{"rendered":"Aktuelle Projekte in der Schule"},"content":{"rendered":"<h2>Medienscouts<\/h2>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Projekt<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Im letzten Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium und der Mittelschule am Ort zusammen ein Projekt &#8222;Medienscouts&#8220; gestartet. Von allen drei Schularten haben wir Sch\u00fcler zusammengetrommelt, um sie in einem Blockseminar \u00a0auf ihre T\u00e4tigkeit vorzubereiten. Zu diesem Zweck konnte wir zwei Medien-P\u00e4dagogen vom Kreisjugendring an die Schule holen, die in der Hauptsache diese erste Ausbildung durchf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Im laufenden Schuljahr wurden die Scouts dann an ihren Schulen eingesetzt. Dies geschah mit unterschiedlichem Erfolg. An meiner Schule war es sehr durchwachsen, weil ich nicht genug freie Kraftreserven hatte, um sie enger zu begleiten. An der Mittelschule musste das Projekt zugunsten anderer Aktivit\u00e4ten eingestellt werden. Am Gymnasium lief es besser und ausdauernder.<\/p>\n<p>In diesem Jahr haben wir eine neue Runde eingel\u00e4utet und die Bewerberzahlen sind h\u00f6her als noch im vergangenen Jahr, sodass ich mich grad entschlossen habe, mehr Energie hineinzustecken, weil es doch eins meiner Lieblingsprojekte ist. Das Gymnasium ist weiterhin dabei &#8211; die Verbindung hier ist einfacher, weil meine Frau dort die Scouts betreut &#8211; , die Mittelschule musste sich leider abkoppeln. Ich verstehe die Hintergr\u00fcnde und finde es dennoch schade. Allerdings musste einer Scouts auf die Mittelschule gehen, so dass wir dort jetzt dennoch jemanden installieren konnten, der uns freundlicherweise auch weiterhin zur Verf\u00fcgung gestellt wird.<\/p>\n<p><em><strong>Ausbildung<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wir haben zwei Tage veranschlagt, um verschiedene Punkte durchzuarbeiten. Es beginnt in der Regel mit Lockerung- und Kennenlernspielen &#8211; wichtig, weil wir ja, trotz der N\u00e4he zueinander, zwei verschiedene Sch\u00fclergruppen zusammenbringen (als im letzten Jahr Sch\u00fcler von drei Schularten zusammenkamen, war ich selbst sehr positiv \u00fcberrascht, wie gut das klappte). Danach gibt es einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuellen Ergebnisse der JIM-Studie (in Ausz\u00fcgen und entschlackt logischerweise). Schlie\u00dflich sollen verschiedene Themen, die auch sp\u00e4ter eine Rolle spielen, angeschnitten werden (Cybermobbing, Computerspiele und Spielsucht, Soziale Netzwerke, Handy, Urheberrecht usw.). Im Idealfall w\u00e4hlen die Scouts ihre Themen selbst und vertiefen diese dann in der restlichen Zeit. Parallel dazu zeigen die P\u00e4dagogen \u00a0verschiedene mediale Arbeitsm\u00f6glichkeiten, z.B. Interviews mit Aufnahmeger\u00e4ten, Digitale Fotografie, Stop-Motion-Technik, auch mit dem Hintergrund, dass diese Techniken in der Arbeit mit den anderen Sch\u00fclern eingesetzt werden.<\/p>\n<p><em><strong>Arbeit im Schuljahr<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Im laufenden Schuljahr wird ein Wahlunterricht (AK oder AG in anderen Bundesl\u00e4ndern) eingerichtet, in dem sich die Scouts regelm\u00e4\u00dfig treffen und a) ihr eigenes Medienwissen und Nutzungsf\u00e4higkeiten vergr\u00f6\u00dfern und b) Eins\u00e4tze in unteren Klassen planen. Diese Eins\u00e4tze werden in sogenannten Medienstunden stattfinden, die die Scouts eigenst\u00e4ndig organisieren und mit Sch\u00fclern unterer Jahrgangsstufen durchf\u00fchren. Im Vergleich zum letzten Jahr will ich dieses Mal auch das a) verst\u00e4rken, also die Arbeit mit unterschiedlichen Medien und Ger\u00e4ten &#8211; nat\u00fcrliches reiner Eigennutz, um selbst Sachen auszuprobieren und zu entdecken. Ich wei\u00df z.B. seit Kurzem, dass die Kreisbildstelle hier einen Koffer mit GPS-Ger\u00e4ten zum Verleih vorr\u00e4tig hat. Au\u00dferdem w\u00fcrde ich gern weiter Nachwuchsautoren f\u00fcr die Schulhomepage rekrutieren. Und schlie\u00dflich w\u00fcrde ich einfach gern mal wieder so ganz anders arbeiten als im Unterricht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>iPad und papierlose Schultasche<\/h2>\n<hr \/>\n<p>Mein Lieblingsprojekt ist im letzten Jahr zwar irgendwie auf einem H\u00f6hepunkt angekommen, indem ich vier Vortr\u00e4ge halten durfte zum Thema. Andererseits auch aus den Fugen geraten, weil ich ger\u00e4tetechnisch etwas ins Schleudern geraten bin. Mein urspr\u00fcnglicher Plan war schon im vergangenen Jahr, auf ein MacBook umzusteigen f\u00fcr die Schule, aber ich habe dann schnell gemerkt, dass ich damit im Unterricht nicht klarkomme. Es steht am Pult und wenn ich durch die Klasse laufe, bringt mir das gar nichts. Selbst vorn am Pult steht es so niedrig, dass es unpraktisch ist. Ebenso komisch war der Umstieg vom gro\u00dfen iPad auf ein Mini, weil es eben sehr mini ist. Meine schlechter werdenden Augen und die noch schlechtere M\u00f6glichkeit, Arbeitsbl\u00e4tter in DINA 4 ordentlich anzeigen zu lassen, bzw. handschriftlich zu f\u00fcllen, f\u00fchrten dazu, dass ich wieder zu alter Gr\u00f6\u00dfe zur\u00fcckkehrte. Und bei diesem Umstieg befinde ich mich grad. Nichtsdestotrotz ist mein Laptop zu meinem Hauptarbeitsger\u00e4t geworden (daheim mit gro\u00dfem Monitor), auf dem mein gesamtes relevantes Material vorhanden ist. Diesen trage ich immer mit in die Schule, so dass ich immer Zugriff auf nahezu alles habe. Das bietet mir einen unglaublichen Komfort.<\/p>\n<p>Und ja, nat\u00fcrlich muss ich hinzuf\u00fcgen, dass ich immer noch ein eigenes B\u00fcro habe, in dem ich mich ausbreiten kann und genug Steckdosen habe\u00a0:). Au\u00dferdem habe ich keine Kinder, muss keinen Hauskredit abbezahlen und Urlaube halten sich auch in Grenzen. Und in der Familie finde ich immer wieder Abnehmer f\u00fcr ausgemusterte Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Schulische Erweiterung der Technik<\/h2>\n<hr \/>\n<p>Dank eines einsatzfreudigen, nerdigen Systemadministrators und einer umtriebigen Fachlehrerin f\u00fcr IT, die nicht zugeben will, dass sie auch nerdig ist, gehen auch die technischen Umbauarbeiten in den Serverr\u00e4umen, Computerr\u00e4umen und bez\u00fcglich der Klassenzimmer voran. Es steht Geld zur Verf\u00fcgung um etwa 10 Klassenzimmer mit Beamer, PC und Lautsprechern auszustatten. Das ist mehr als der urspr\u00fcngliche Plan vorsah, der die Schulen mit Whiteboards ausstatten wollte: Jedes Jahr zwei St\u00fcck bis in jedem Klassenzimmer eines gewesen w\u00e4re &#8211; d.h. nach 12 Jahren w\u00e4re es dann soweit gewesen. Dann w\u00e4re ich 57. Einige\u00a0kleine Probleme m\u00fcssen noch angegangen werden, aber es ist schon so, dass ich eine gewisse Grundfreude versp\u00fcre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medienscouts Projekt Im letzten Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium und der Mittelschule am Ort zusammen ein Projekt &#8222;Medienscouts&#8220; gestartet. Von allen drei Schularten haben wir Sch\u00fcler zusammengetrommelt, um sie in einem Blockseminar \u00a0auf ihre T\u00e4tigkeit vorzubereiten. 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