{"id":4701,"date":"2017-01-28T11:22:04","date_gmt":"2017-01-28T10:22:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kubiwahn.de\/blogwahn\/?p=4701"},"modified":"2017-01-28T11:22:04","modified_gmt":"2017-01-28T10:22:04","slug":"eine-woche-schulleitung-kw04","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kubiwahn.de\/wordpress\/2017\/01\/eine-woche-schulleitung-kw04\/","title":{"rendered":"Eine Woche Schulleitung &#8211; KW04"},"content":{"rendered":"<p>Die Krankheitswelle ebbt nicht ab. Viele Vertretungen, auch f\u00fcr mich. Das machte die Vormittage etwas hektisch und einige kleine Dinge gingen unter, manchmal eben auch durchdachter Unterricht. Sogar ein Tattoo-Termin&nbsp;musste abgesagt werden, weil die T\u00e4towiererin krank wurde.<\/p>\n<p>In kaum einer Klasse p\u00fcnktlich gewesen. An einigen Tagen 10000 Schritte ohne zus\u00e4tzlichen Sport geschafft.<\/p>\n<p>Unterrichtsbesuche bei Kollegen f\u00fcr die Beurteilung fortgesetzt. 3 Besuche m\u00fcssen sein, einen davon \u00fcbernehme ich.<\/p>\n<p>Theaterprojekt lief an und wurde am Freitag beendet. Startschuss wurde erst am Wochenende final erteilt. Eine <a href=\"http:\/\/www.kulturdesign.org\/start.html\">Kunstagentur aus N\u00fcrnberg<\/a>&nbsp;und das Jugendamt boten uns vor mehr als einem halben Jahr die Durchf\u00fchrung eines Theaterprojekts an zum Thema Depressionen bei Jugendlichen. Spannend h\u00f6rte es sich an, weil innerhalb von vier Tagen mit 8 Sch\u00fclern ein Theaterst\u00fcck eingeprobt und dann aufgef\u00fchrt werden sollte. Bei uns kamen mit H\u00e4ngen und W\u00fcrgen 5 Sch\u00fcler zusammen, aber diese waren so engagiert, dass es dann doch noch klappte. Organisation im Hintergrund war etwas schwierig aufgrund der unsicheren Lage bis zum Schluss &#8211; auch aufgrund einiger Anf\u00e4nger-Fehler im Projektmanagement (gro\u00dfkotziger Begriff) durch mich. So langfristige Projekte sind schwierig, weil sie die ganze Zeit da h\u00e4ngen, ohne aktuell zu sein und ohne dass man wirklich was dran tun kann. Die Auff\u00fchrung hat mir aber sehr gut gefallen und wie so oft \u00fcberrascht und gewundert, wie viel man aus Sch\u00fclern herausholen kann in kurzer Zeit. Gerade in diesem k\u00fcnstlerischen Bereich &#8211; auch ohne gro\u00dfen Theorie\u00fcberbau &#8211; einfach so.<\/p>\n<p>Nachmittags und abends platt, jeden Tag.<\/p>\n<p>Neubauvorbereitungen begleiten uns w\u00f6chentlich, manchmal t\u00e4glich. Demn\u00e4chst gro\u00dfe Sitzung bez\u00fcglich EDV im Neubau. Ich hoffe mit Schnittchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neubau<\/strong><\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderZiele der letzten Wochen nicht immer erreicht:<\/p>\n<ul>\n<li>Fr\u00fcher aus der Schule gehen und auch Hause fahren (oder einfach mal in die Stadt gehen, Kaffee trinken)<\/li>\n<li>Mehr mit der Bahn fahren<\/li>\n<li>Halb elf schlafen bei einem Wecker um 5:30 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich nehme wieder zu. Der Stress zwischen September und Dezember hat wohl nachgelassen oder ich habe mich dran gew\u00f6hnt. Oder die Pause der Golfsaison schl\u00e4gt durch. Bei zweistelligen Minusgraden und geschlossener Schnee- und Eisdecke auf meinen Laufstrecken f\u00e4ngt mir das Laufen an zu fehlen.<\/p>\n<p>Seit diesem Jahr ernsthafterer Bahnfahrer. Das gef\u00e4llt mir \u00fcbrigens recht gut. Vor allem die&nbsp;Kosteneinsparungen beim Tanken (ich tankte im letzten Jahr normal vier Mal im Monat, was bei meinem Auto etwa 70\u20ac pro Tankvorgang ergab) sind ordentlich. Ich muss in einer Woche nur vier Tage mit der Bahn fahren und habe schon den Monatspreis der Jahreskarte drin, da ich in dieser Woche nicht tanken muss.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich: Auch nach Fertigstellung der Autobahnausbaus der A6 hat sich die Verkehrslage nicht wirklich verbessert. Bahnfahren ist hier entspannter, wenn nicht grad aktuell wieder Z\u00fcge ausfallen wegen der K\u00e4lte oder aus anderen Gr\u00fcnden. Sonst aber entspannend.<\/p>\n<p>Und ich liebe diese Ausblicke, <strong>Bahnstation Rothenburg Stra\u00dfe<\/strong> in N\u00fcrnberg. In der N\u00e4he habe wir anfangs vor 20 Jahren gewohnt. Von dort aus bin ich ins erste Jahr Referendariat gefahren.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderAu\u00dferdem empfinde ich es als sehr &#8222;inspirierend&#8220; nicht in meiner Auto-Blase in die Schule zu fahren, rein ins Auto im&nbsp;Carport und raus aus dem Auto&nbsp;in die Schule. Jetzt lerne ich die Umgebung der Schule zu Fu\u00df kennen.&nbsp;<\/p>\n<p>Und manchmal ist es witzig: Ich treffe auf der S-Bahn-Fahrt nach N\u00fcrnberg rein Sch\u00fcler der letzten 10 Jahre, die ich hier unterrichtet habe und die jetzt zur Arbeit, zum Ausbildungsplatz oder an die Uni fahren. Ab dem Hauptbahnhof in N\u00fcrnberg dann fahre ich mit aktuellen Sch\u00fclern in der U-Bahn zur Schule.<\/p>\n<p>Nachdem ich mir jetzt einen Vollbart wachsen lasse, erkennen mich jedoch nur noch die aktuellen U-Bahn-Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Projekte und Aufgaben sind Halbjahresnotenkonferenzen und die Vorbereitung der Abschlusspr\u00fcfung, die im Juni stattfindet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krankheitswelle ebbt nicht ab. Viele Vertretungen, auch f\u00fcr mich. Das machte die Vormittage etwas hektisch und einige kleine Dinge gingen unter, manchmal eben auch durchdachter Unterricht. 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