#wasmachteigentlichderchef 20.10.

Auto. So früh, dass ich schnell in der Schule bin. Viertel vor sieben.


Erledigte Aufgaben:

  • Besprechung mit dem Stellvertreter: Aufteilung der Aufgaben für den Coronafall, wir hatten schon letzte Woche ein Konzept für uns aufgelegt, was in dem Fall zu tun ist
  • Besprechung in größerer Runde mit Sicherheitsbeauftragtem und Verfeinerung, Sprachregelung festlegen
  • 8 Uhr Ansage im Lehrerzimmer vor den KollegInnen, die da sind: Was wir tun werden, wie der Tag abläuft
  • Danach Anrufe in den Gesundheitsämtern
  • Unterricht anfangen in der 10. Klasse Sozialkunde
  • Nach einer Stunde Meldung vom Stellvertreter: Wir können loslegen
  • Klasse verlassen
  • Besprechung Stellvertreter und Orga der Vorgehensweise und Festlegen der Betroffenen (131 Schüler, 3 Lehrer)
  • Isolierung der Klassen, Anrufen der Eltern, Abholung der SchülerInnen
  • Meldung nach „oben“ machen, Statistiken füllen
  • Elternbrief aufsetzen
  • Einzelfragen in den Telefonaten lösen
  • Absprachen mit der FOS im Haus, die am selben Tag denselben Fall hat
  • Sitzung Krisenteam, Absprachen,Abklären
  • Zweites Mal vor das Kollegium treten und aktuellen Stand weiter geben
  • Vor der Toilettentür telefonisch: Absage der Tage der Besinnung
  • Verlegen der Elternbeiratswahlen
  • Schulaufsicht noch mal kontaktieren, abchecken, ob man an alles gedacht hat
  • Fehler korrigieren, die man gemacht hat (eigentlich nur einen), zum Glück gemerkt, dass man nicht perfekt ist
  • Anruf in der Fahrradwerkstatt: Das Fahrrad muss repariert werden, unbedingt. Termin schon übermorgen bekommen
  • Absage einer Fortbildung in der kommenden Woche, weil mein Stellvertreter heute in Quarantäne geht

Morgens jetzt immer der Blick auf die Coronawerte.

Oder kurzen Plausch mit dem neuen Kollegen.

Keine Ahnung, ob das ein Weg ist. Gnadenlos bin ich auch nicht, nicht so sehr wie es hier klingt.

2 Antworten auf „#wasmachteigentlichderchef 20.10.“

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