30 Tage #30 #2022-08-03

Mit dem Fahrrad.

Schule: Mehrere klärende Gespräche mit anderen Behörden und Personal. Schülerverteilersitzung. Danach 40 Schüler mehr, eine Klasse mehr. Damit etwa 55 Schüler über Statisik.

Mittags musste ich früh los, um einen Arzttermin zur Nachsorge zu erwischen.

Morgens nichts gegessen, weil noch satt vom Vortag. Mittags dann zwischen Schule und Arzt zwei Pfefferbeißer und ein Wienerle von der Metzgerei Dürsch um die Ecke, dazu Brötchen mit Hummus. Abends Pastasalat aus dem, was im Kühlschrank war (Tomaten und Frühlingszwiebeln) und Gekauftem (gegrillte Paprika, Oliven, Wienerle, Mozzarella). Dazu Toast mit Hummus.

Arzt war in Ordnung, habe noch ein bisschen Druck im Gedärm, wenn ich viel sitze oder mich körperlich anstrenge. Aber das soll bis zu einem halben Jahr dauern. Ich merke bei langen Gesprächen, dass meine Stimme nachlässt und sehr belegt wird. Aber sonst gehts gut, adipös halt, aber das ist nichts Neues.

Mittags das E-Bike zur Inspektion gebracht. Auch auf der Liste stand:

  • Bremsbeläge erneuern
  • Software updaten
  • Das Hinterrad bezüglich der Schaltung neu einstellen
  • Ladebuchsenklappe erneuern
  • Allgemeiner Checkup

Vor dem Geschäft einen etwas älteren Mann auf der Probefahrt mit einem E-Bike gesehen, der mit einem nur schwer unterdrückteren Grinsen zurückkam. Das kannte ich von vor ein paar Jahren. Das kenne ich heute noch, wenn ich auf langen Touren vom Rad steige, um ein Radler zu trinken.

Die Stadt und der Stadtteil, den ich so mag, stinkt im Sommer ganz schön. Das hat zum Teil mit den Klimaverhältnissen in den engen Straßen zu tun , genauso wie mit der mangelnden Fähigkeit mit Müll umzugehen. An diversen Straßenecken sammelt sich der Sperrmüll, natürlich niemand zum Abholen benachrichtigt, in den Hinterhöfen sind die Mülltonnen so voll, dass die Deckel nicht schließen und ich abends hinten die Balkontür zum Lüften nicht öffnen kann. Wenn die Müllabfuhr kommt, gehts immer für ein paar Tage.

Hinterhof Nachbarhaus – Normalzustand. Manches ist nicht nur ein ästhetisches oder olfaktorisches Problem. Die Freundin ein paar Straßen weiter berichtet in ihrem Haus schon vom Kammerjäger und Schabenbefall im gesamten Mietshaus.

Ansonsten ist es ruhig im Viertel, es gibt aktuell keine Parkplatzsorgen, weil viele Menschen in ihre Heimländer gefahren sind. Daher wohl auch keine Fußballspiele mehr im Hinterhof. Die Feuerwache 1 macht sich weiterhin oft bemerkbar. Neulich zum ersten Mal beobachtet, dass die benachbarten Straßenkreuzung auf allen Seiten rot geschaltet hatte und wir recht lange warteten. Dann erst kamen über die Kreuzung Leiterwagen und mehrere Feuerwehrfahrzeuge geschossen. War das nur gefühlt oder schalten die wirklich bewusst die Ampeln? Es wäre jedenfalls klug bei den Straßenverhältnissen der Gegend.

Gestern beim Spaziergang enorm viele Parkränder und Grüninseln gesehen, die gelb sind, ausgetrocknet. Städtische Wagen sind immer öfter unterwegs und gießen vor allem die Bäume. Nachts 24 Grad in der Wohnung, morgens 19 Grad auf dem Balkon und das schon als angenehm empfunden. Im Hinterhof neben dem Eichhorn jetzt auch Rotkehlchen entdeckt. Neben den Raben und Tauben. Neben den Mäusen und Ratten. Letztere zum Glück selten sichtbar, aber im Laub hörbar.

Nächstes Mal, so es denn kommen soll, auf jeden Fall eine Wohnung in höheren Stockwerken suchen.

Twitterlieblinge vergesse ich immer am Ende des Monats, daher hier aktuellen…

Morgen fangen die Ferien an.

30 Tage #29 #2022-08-02

Mit dem Auto zur Schule, heute erst um 9 dagewesen. Heute musste eigentlich nicht mehr viel gemacht werden. Die Anmeldungen waren (eigentlich) erledigt, die Zahlen mussten gesammelt werden und dann abgeschickt. Dafür war Zeit.

Schule. Sammeln der Zahlen, feststellen, dass sie nicht stimmen, Akten noch mal und in die Hand nehmen und durchgehen, Zahlen korrigiert. Fast eine Stunde zu spät für die Meldung, Telefonat wegen Instrumentallehrkräften, Gespräch über Instrumentallehrkräfte und den Gebundenen Ganztag, Telefonate wegen der Ukrainekinder in der Brückenklasse, Leistungsprämie in Papier umgesetzt und versendet, eine Handvoll ToDos von der Liste abgearbeitet (alle mit: Dringend, überfällig).

Später am Nachmittag (schon daheim): Weiteres Telefonat Ukrainekinder, Kontakt KM wegen Erweiterte Schulleitung, Kontakt Schulaufsicht wegen Schülerverteiler morgen und Schülerzahlen. Wir werden damit fast 40 Schüler über Statistik liegen. Also über der Statistik, auf der die Bemessung der Lehrerwochenstunden für das nächste Schuljahr beruht.

Nicht viel sonst. Nachmittags auf dem Sofa genickert, nicht allein, dann zum Essen gegangen. Durch Gostenhof spaziert.

Frühstück: ein belegtes Brötchen, Käse und Schinken und Hummus, zwei gekochte Eier, mittags ein weiteres belegtes Brötchen, Abends dann ins Regenzeit und köstlich gespeist auf dem Rückweg ein Eis aus dem Calabrese 54 in der Fürther Straße. Nachts auf dem Balkon beim Tippen noch ein Radler.

Ich freue mich auf die Ferien. Und auf den nächsten Regen.

Regenzeit
Katze

30 Tage #28 #2022-08-01

Mit dem Auto in die Schule, wollte später noch zum Golfen und daher etwas flexibel sein. Länger geschlafen, ausgiebiger Morgen, weil nicht allein. Alles passt.

Schule: Nur zwei Termine, aber drumherum irgendwie Fragen (Anmeldungen laufen, nach Termin), Gespräch mit neuer Kollegin, Hausmeister gesucht und nicht gefunden, recht ruhig. Absprachen Schulaufsicht wegen Schülerverteiler am Mittwoch, Absprachen wegen eventuell neu anzulegender Klassen, Augustmeldung (21 SchülerInnen über Statistik, bis jetzt). Morgens war der Server ausgefallen, meine MS-Office Apps seit Tagen, kann nur im Browser damit arbeiten. Softmaker Office installiert.

Morgens beim Bäcker Butterbreze und mit Käse belegtes Brötchen besorgt und später verspeist, Stück Streuselkuchen, mittags zwei belegte Brötchen daheim, dann noch ein Franzbrötchen vom Discounter, abends nach der Runde Golf noch beim Meggers vorbei und für die Fahrt heim ein Cheeseburger und 9er Chicken Mc Nuggets (süß-sauer und Chili-Soße), ein Seidla Cola light, Abends Radler, jetzt beim Tippen das zweite.

Golf war sehr anstrengend. Das letzte Mal im April gespielt, dazwischen terminlich und gesundheitlich wenig Raum, dann die Hitze. Heute um 6 abends angefangen, sehr angenehm. Der Platz an manchen Stellen aufgerissen und braun, die Grüns und Abschläge werden gewässert, Fairways eher selten. Rückenschmerzen, Falsche Drehungen und Schläge haben sich gerächt. Angenehm das Spiel mit dem Kollegen, mit dem ich jetzt seit 18 Jahren spiele. Komisch, aktuell fallen mir dauernd die Zeitspannen ein, in denen ich Leute kenne. Für die andere Frage: Mein Handicap liegt bei 20, und das seit 10 Jahren grob.

Impressionen vom Golfen

Im Hintergrund die Burg Abenberg