Seitan

Zu allererst: ich mag Fleisch – Hühnerfrikassee ist ein Genuss, Rouladen, Bratwurst, Frikadellen frisch aus der Pfanne usw.

Seitan ist etwas anderes, ich weiß. Darauf gestoßen bin ich in dem Kochbuch bei Attila Hildmann. Gekauft habe ich es im Bioladen.

Was ist Seitan: Weizenmehlpampe in Sud eingelegt.

Dabei geht es mir gar nicht so sehr darum, eine neue Mission zu entwickeln, sondern ich probiere das Vegane aus zwei Gründen:

  • den Fleisch-/ und Tierkonsum ganz allgemein zu reduzieren aus gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Gründen
  • eine andere und neue Geschmackswelt zu erkunden.

Denn bei Seitan bin ich zum ersten Mal auf etwas gestoßen, was zwar Fleischersatz sein will, aber irgendwie nicht ist, weil es einen ausgeprägten eigenen Geschmack hat. Naja und verarbeitet habe ich es wie … ja Fleisch eben. Der Vorteil an Seitan gegenüber Tofu o.ä. ist dabei vor allem auch die feste Konsistenz, die sich beim Erhitzen erhält. Der wichtige Tipp von Hildmann dabei: feste anbraten.

Unser erster Versuch war eine Carbonara mit Seitan und Sojacreme.

Der zweite ein Paprikagulasch aus einfachen Zutaten: Seitan (halbes Glas), Zwiebeln, rote Paprika, Chilischoten, Knoblauch, Sojacreme. Beilage nach Belieben.

Ein Glas Seitan steht nun auf jeden Fall immer im Schrank – denn es hält sich, auch geöffnet, sehr viel länger als jedes Fleisch.

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