Brain-Dump 2019-05-26-Sonntag

Technik und so


Ich bin ja nicht gerade ein technikfeindlicher Typ, was mich aber nicht minder begeisterungsfähig macht, wenn ich merke, dass bestimmte Dinge in meinem Leben doch wirklich deutlich vereinfacht werden durch z.B. ein Smartphone.
 Eine Übernachtung in München mit Anreise zum #rosentag war mit Hilfe vom DB-Navigator und einer Buchungs-App für Hotels in weniger als einer halben Stunde organisiert und bezahlt. Ich musste nur noch packen und los ging’s.
 Dieses Mal auch entdeckt, dass ich beim Schaffner nicht mal mehr die BahnCard rauskramen muss, weil sie ohnehin in der App gespeichert ist – das hatte ich nicht mitbekommen.


Alter und so


Ich merkte seit einiger Zeit, dass ich trotz Brille die Texte und Bücher wieder mit dem ausstreckten Arm lesen musste. Ich war unzufrieden im Büro am Schreibtisch, weil ich mehr mit Kopf und Hals und Oberkörper arbeiten musste, um die richtige Schärfe zu erreichen. Aber man hat ja keine Zeit, um dem mal nachzugehen.
 Letzte Woche schaffte ich es zum Optiker meines Vertrauens und der maß dann, dass sich die Sehkraft um fast eine Dioptrin verschlechtert hat seit 2016.
 Und ich hole jetzt vier Brillen ab: Eine nur zum Lesen, und dann drei Gleitsicht-Dinger: eine für den Alltag, eine zum Arbeiten im Büro, eine Sonnenbrille.
 Ich weiß ja auch nicht, ob das übertrieben ist. Aber in einer Wlet zu leben, in der alles scharf wirkt, ist super.

München


München, du bist mir sympathischer geworden durch den #rosentag. Auch der kleine Spaziergang heute morgen durch eine fast leere Stadt hat das noch mal bestätigt. Wenn ich Pfingsten komme und @hauptschulblues besuche, werde ich wohl noch mal andere Ecken von dir sehen. Kann noch werden.


München-Einschränkung


Sollte ich mal in eine Diskussion über Uber verwickelt werden, kann ich zwei Erlebnisse mit Taxifahrern aus München beisteuern. Z.B. wie mich gestern das eine auf dem grünen Ampelübergang fast umgefahren hat (alles einsehbar, nix verdeckt, nicht dunkelgrün) und heute morgen das andere, was mich vom Bürgersteig verdrängte, weil es irgendwie seinen Fahrgast ins Haus fahren wollte, wie es schien. Beides geschah ohne bedauernden Blick oder Winken, sondern mit einer beachtlichen Selbstverständlichkeit.
Sang nicht dereinst Tocotronic: „Taxifahrer, ihr seid Schweine. Ich verachte euch.“


Wiglaf Droste ist tot


Und starb nur wenige Kilometer von mir entfernt. Ein erster Blick in die flugs beschaffte Auswahl des Werkes aus dem modernen Internet-Antiquariat zeigte mir, dass ich nicht wirklich viel von ihm gelesen hatte – so im Vergleich. Aber jetzt hole ich das nach und viele Seiten sind ein reines Fest.


1993

Apropos Fest

Ich war auf dem Fest zum #Rosentag von Thomas und Ines. Es hat mich schon allein gefreut eingeladen worden zu sein. Aber dass ich dann auch noch essenstechnisch so fantastisch versorgt wurde, dass ich so nette Tischnachbarn hatte und dass alles, was geboten wurde, so sehr Thomas und Ines war (jedenfalls wie man sich sowas natürlich aus der Second World rauszieht), dass es eine große Freude war.

Der Ort des Geschehens.

6 Antworten auf „Brain-Dump 2019-05-26-Sonntag“

  1. Darf H. sich das Foto kopieren zur privaten Erinnerung?
    Ja, das Rosenfest war rundrum gelungen und H. freute sich, Kubiwahn, die Kaltmamsell und das Fräulein persönlich zu treffen. Der einzige, den er schon kannte, war der Herr Lehrerzimmer.

    Wiglaf Droste hat H. oft gelesen; er ist taz-Abonnent und Droste war ja bei der taz. Ja, schade.

    H. freut sich auf Pfingsten. Vielleicht übernachten? Dann könnte man mehr vom (schönen) München sehen.

    1. Darfst du. Ich kann es dir auch in voller Auflösung noch einmal schicken. Bin selbst gespannt auf all die anderen Fotos ;).

  2. Schön dass du da warst! München hat ein paar schöne Ecken, falls du noch einmal Tipps brauchst. Gerade so die Isar entlang etwa. (Aber Verkehr ist kein Glanzpunkt, auch nicht Fahrradverkehr.)

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