(Getippt schon vor drei Wochen)
Eine neue Superpower wurde freigeschaltet. Mit hartnäckiger Regelmäßigkeit wache ich seit Wochen zwischen 3:50 und 4:20 auf, um dann in der Regel auch nicht wieder einschlafen zu können. Im Übrigen völlig unabhängig davon, wann ich eingeschlafen bin oder ob es ein Arbeitstag ist oder nicht. Aktuell vermute ich, dass irgendwas um diese Zeit im Haus passiert, was mich aufwachen lässt.
Manchmal halten mich dann die unerledigten Baustellen in der Schule wach und ich stehe einfach aus Notwehr auf. Manchmal, so wie heute am Ferienmorgen Nr.2, sind es keine Baustellen, sondern nur die Rücksicht durch das Wälzen im Bett niemanden sonst wachzumachen oder zu -halten – und die Aussicht auf eine Stunde, die nur für mich reserviert ist.
Ich weiß nicht mehr, wo ich gehört habe (Podcast o.ä.), dass es mal nicht unüblich war, nachts aufstehen und dann auch außerhalb des Hauses herumzulaufen und mit Leuten zu schwatzen, um sich dann wieder hinzulegen. Das mag daran gelegen haben, dass der Tag der Menschen noch durch Sonnenaufgang und -untergang geregelt war und man ja nicht 12 Stunden und länger im Bett rumliegen kann (seufz) in den Wintermonaten. Es wurde auch die Vermutung aufgestellt, dass die Schlafmütze daher kam – damit dann außerhalb des Hauses nicht ohne Kopfbedeckung rumlief.
Ein Vorteil liegt wirklich darin, dass ich so früh morgens für mich allein bin. An manchen Tagen kann ich schon die erste Aufgabe des Tages erledigen oder einfach in Ruhe nachdenken, was grad so war und was denn so noch kommen soll.
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Und manchmal sitze ich nur da, bei offenem Fenster und höre dem Regen zu – und ein wenig Musik.
https://youtu.be/GS2Y_CkaXP0?si=Av1Yxp_PQ7O983By
Stimmigster Kommentar dazu unter dem Video:

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Ansonsten verfolge ich aufmerksam #alsSchulleiterdurchsJahr bei Arne.
Backe mich durch das Backbuch von Herrn Grün mit Ahoi-Kuchen.

Und lese „Seemann vom Siebener“.
Hi Thomas,
bist du in letzter Zeit etwas schwach auf der Brust? Atemnot oder weniger Power bzw. Ausdauer?
Frage, da laut altem Wissen, die von dir genannte Zeit andeutet das es eventuell Probleme mit den Organen geben könnte. Vielleicht mal ein Check-Up beim Doc in Erwägung ziehen.
VG
Danke für den Hinweis. Da bin ich schon gewesen. Checkup gemacht. In meinem Alter überhaupt regelmäßig. Ist wohl wirklich einfach der Stress, der leider aktuell nicht unbedingt nachlässt – nur die Felder varriiert. Blutdruck ist seit Jahren gut eingestellt.
der podcast mit dem zwei-geteilten schlaf koennte gewesen sein.
Ah, den höre ich mir mal an.
Neulich erst wieder gelesen, dass dieses Durchschlafen von 8 Stunden am Stück gar nicht immer die Norm war; vor zweihundertfünfzig Jahren sei es normal gewesen, mittendrin aufzustehen. Ich weiß aber nicht, ob das stimmt. (Gelesen schon vor drei Tagen.)
Ich habe auch gemerkt, dass es mir tagsüber wenig ausmacht, zwischendrin mal ein oder zwei Stunden rumzugehen, zu lesen oder sonstwas zu machen (Fernsehen meide ich). Allerdings werde ich abends dann recht schnell abrupt abgebremst aus Müdigkeit.